Dormagen macht wei­te­ren Schritt hin zur „Kinderfreundlichen Kommune“

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Stadt Dormagen will Interessen und Rechte von Kindern und Jugendlichen auf loka­ler Ebene wei­ter stärken. 

Dazu schließt Dormagen heute eine Vereinbarung mit dem Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ ab. Die Stadt wird nun in Zusammenarbeit mit dem Verein ver­bind­li­che Ziele in einem Aktionsplan auf­stel­len, um die junge Menschen Dormagens bes­ser zu schüt­zen, zu för­dern und zu beteiligen.

Für die­sen Aktionsplan, der inner­halb eines Jahres ent­wi­ckelt wird, ver­gibt der Verein das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“. Das Siegel erkennt den Willen der Kommune zur Umsetzung der UN-​Kinderrechte an. Gleichzeitig ist das Siegel eine Selbstverpflichtung der Stadt, die fest­ge­steck­ten Ziele in einem Umsetzungszeitraum von vier Jahren zu erreichen.

Der von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk gegrün­dete Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ beglei­tet den gesam­ten Prozess.

Das Thema Kinderfreundlichkeit hat in Dormagen mit unse­ren viel­fäl­ti­gen Angeboten wie zum Beispiel dem Babybegrüßungspaket oder dem Kinderparlament eine lange Tradition. Mit der Vertragsunterzeichnung zur ‚Kinderfreundlichen Kommune‘ gehen wir die­sen Schritt kon­se­quent wei­ter. Wir freuen uns, dass wir mit dem Verein ‚Kinderfreundliche Kommunen e.V.‘ einen star­ken und kom­pe­ten­ten Partner an unsere Seite bekom­men und hof­fen neue Impulse zu erhal­ten“, erläu­tert Erik Lierenfeld, Bürgermeister der Stadt Dormagen, die Bedeutung des Vertrages.

Die Stadt Dormagen wird unser Vorhaben berei­chern, da sie schon auf viel­fäl­tige Erfahrungen in Sachen Kinderfreundlichkeit zurück­grei­fen kann“, sagt Anne Lütkes, Vorstandsvorsitzende des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“. „Aber sie hat sich auch für die nächste Zeit viel vor­ge­nom­men: zum Beispiel die stär­kere Beteiligung der Kinder und Jugendlichen an den Entwicklungen und Entscheidungen der Stadt, sowie die Einrichtung eines kom­mu­nal­po­li­ti­schen Praktikums. Die Stadt Dormagen auf dem Weg zu mehr Kinderfreundlichkeit zu unter­stüt­zen wird für uns eine beson­dere Aufgabe sein“, ver­si­chert Anne Lütkes.

Das Verfahren „Kinderfreundliche Kommune“ läuft vier Jahre und kann anschlie­ßend ver­län­gert wer­den. Im ers­ten Jahr wird durch eine Bestandsaufnahme, die Ausgabe von Kinderfragebögen und Beteiligungsverfahren mit Kindern und Jugendlichen ein Aktionsplan für die nach­fol­gen­den drei Jahre vor­be­rei­tet. Nach der Bestätigung des Aktionsplans in der Stadtverordnetenversammlung prüft der Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ den Aktionsplan und ver­gibt das Siegel für die fol­gen­den Jahre.

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