Kaarst: Gewerbegebiet Kaarst-​Ost – Sieger der Entwurfswerkstatt steht fest

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Der Gewinner des Ideen-​Wettbewerbs zur Planung im Gewerbegebiet Kaarst-​Ost steht fest: Das Dortmunder Planungsbüro Scheuvens + Wachten plus hat nach dem ein­stim­mi­gen Urteil der Fachjury den bes­ten Entwurf abgeliefert. 

Mit die­ser Grundlage lässt sich Kaarst-​Ost zu einem hoch­wer­ti­gen Gewerbegebiet ent­wi­ckeln“, sagte der Jury-​Vorsitzende, Sigurd Trommer, ges­tern Abend bei der Präsentation der Jury Entscheidung. Am 14. März wird sich der zustän­dige Planungsausschuss mit dem Konzept beschäftigen.

Wir set­zen dar­auf, dass weite Teile der Planungen umge­setzt wer­den und die Stadt mit der Entwicklung des alten Ikea Geländes eine Initialzündung geben kann“, sagte Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus. Mit dem CDU-​Fraktionsvorsitzenden Lars Christoph und dem SPD-​Planungspolitiker Herbert Palmen saßen Vertreter der bei­den größ­ten Fraktionen bereits mit in der Jury.

Gestern Nachmittag hatte die Jury aus zwei ver­blie­be­nen Entwürfen den bes­ten zu küren. Der Entwurf von Scheuvens + Wachten plus stützt sich stark auf einen öffent­li­chen Verkehrsraum, der das bis­he­rige Ikea Grundstück umfasst. Diese durch Begrünung und breite Flächen domi­nierte Achse soll den Standort attrak­tiv für Investitionen machen. Der Raum dient gleich­sam als Bindeglied und erschließt die klar struk­tu­rier­ten Gewerbegrundstücke. Die Dortmunder Planer kön­nen sich dort auch Ausstellungen, ver­schie­dene Veranstaltungen, Gewerbeevents, Showrooms und andere Aktivitäten vorstellen.

Siegerentwurf – Karte: Scheuvens + Wachten plus

Ein wei­te­res wich­ti­ges Element des Entwurfs ist die Entwicklung der Zufahrt von der Neersener Straße in das Gewerbegebiet. Ausgehend vom S‑Bahn-​Haltepunkt soll ein neuer, offe­ner und attrak­tiv gestal­te­ter Stadteingang nach Kaarst Ost führen.

Bereits im April will die Stadt die Planung von Kaarst-​Ost auf der Fachmesse „Polis Convention“ prä­sen­tie­ren. Der Geschäftsführer der Metropolregion Köln-​Bonn, Dr. Reimar Molitor, und der Jury-​Vorsitzender Sigurd Trommer beton­ten ges­tern noch ein­mal die sehr guten Voraussetzungen für eine posi­tive Entwicklung des Gewerbegebietes: „Kaarst-​Ost ist ent­lang der Rhein-​Schiene prak­tisch ein­zig­ar­tig. Mit der nöti­gen Geduld und dem Willen, hier etwas Wegweisendes zu ent­wi­ckeln, kann ein gro­ßer Wurf gelingen.“

Karte: Scheuvens + Wachten plus

Die Technische Beigeordnete der Stadt Kaarst, Sigrid Burkhart, machte noch ein­mal deut­lich, dass Kaarst-​Ost eine Gesamtplanung mit ent­spre­chen­dem zeit­li­chen Horizont sei: „Zunächst geht es darum das städ­ti­sche Filetgrundstück zu ver­mark­ten und durch ein Leuchtturm-​Projekt die wei­tere Entwicklung nach­hal­tig zu beein­flus­sen. Wenn der rich­tige Investor anfragt, kann dies sehr schnell gesche­hen. Wir wer­den uns aber nicht trei­ben las­sen, son­dern uns die nötige Zeit geben. Danach wer­den wir schritt­weise die wei­te­ren Planungsschritte ange­hen, wie sie vom Planungsbüro sehr gut vor­ge­zeich­net wurden.“

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