Dormagen: Geschwindigkeitsmessanlage an der L 380 ver­mei­det Unfälle

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Dormagen – Die gute Nachricht vorweg: Seit der Inbetriebnahme der Geschwindigkeitsüberwachungsanlage an der L380 am 14.  Dezember 2017 gab es keine schweren Unfälle mehr an Dormagens unfallträchtigster Kreuzung.

„Zum Glück“, kann Robert Krumbein als zuständiger Dezernent feststellen, „denn die Ausfalltage wegen Beschädigungen im Dezember und Januar mit insgesamt elf Tagen hätten auch anders ausgehen können. Noch vor Inbetriebnahme der Anlage mussten wir vier zum Teil schwere Unfälle im Zeitraum von drei Monaten verzeichnen. Seit Inbetriebnahme der Anlage gab es keinen relevanten Unfall mehr.“

Dass der „Blitzer“ an der Stelle notwendig ist, zeigt die Zahl der Geschwindigkeitsverstöße. Wegen der unübersichtlichen Kreuzung, auf der insbesondere Linksabbieger in Richtung Delhoven den Verkehr aus Richtung Nievenheim kommend nur sehr spät sehen können, sind hier 50 km/h vorgeschrieben. Bis zum 20. Februar wurden trotz „Blitzer“ 1.671 Verkehrsverstöße registriert.

Eine positive Entwicklung gibt es jedoch. Gab es im Dezember noch durchschnittlich 43,5 Geschwindigkeitsverstöße pro Tag, so sind im Januar mit 27,7 und im Februar mit 22,2 Geschwindigkeitsüberschreitungen pro Tag deutliche Rückgänge zu verzeichnen.

Auch die Höhe der Buß- und Verwarngelder hat im Vergleich Dezember 2017 mit 22,65 Euro und Februar 2018 mit 18,20 Euro deutlich abgenommen. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Höhe der dort gefahrenen Geschwindigkeiten abgenommen hat.

Nur zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum wurden durch den mobilen Radarwagen 1.103 Verkehrsverstöße erfasst und mit einem Gesamtbetrag von Buß- und Verwarngeldern in Höhe von 21.632,- Euro geahndet.

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