Neuss: Kappessonntag – Gemeinsamer Einsatzbericht von Deutschem Roten Kreuz, Johannitern & Maltesern

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Neuss – Nicht immer geht die Gleichung schlechteres Wetter gleich weniger Einsätze für die Hilfsorganisationen auf. So auch in diesem Jahr.

Trotz einiger Regen- und Graupelschauer hatten die rund einhundert Einsatzkräfte von Johannitern, Maltesern und Deutschen Roten Kreuz gut zu tun. Schon während des laufenden Kappessonntagszuges wurden zwölf betroffene in der Unfallhilfsstelle am Freithof behandelt bzw. an der drei mobilen Unfallhilfssstellen. Vier von diesen Personen mussten nach der Erstbehandlung zur weiteren Versorgung einer Klinik zugeführt werden.

In einigen Fällen war Alkohol mit im Spiel, so dass es sowohl Kreislaufprobleme als auch chirurgische Verletzungen gab. Auffällig häufig in diesem Jahr Verletzungen direkt am Auge, die dazu führten, dass zur Abklärung und Behandlung die Patienten in die Augenklinik gebracht wurden.

Viele der Verletzungen wurden durch Faustschläge verursacht. Auch eine Helferin der Johanniter bekam einen Schlag gegen das Jochbein, dies war aber kein Angriff sondern ereignete sich aus Versehen bei einer Behandlung.

Wie in den letzten Jahren schon zu beobachten, gingen die Einsatzzahlen nach Ende des Umzugs insbesondere die die Rettungsfahrzeuge in die Höhe. Bis 19 Uhr wurden 24 weitere Einsätze von Kranken-, Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen gezählt, in den Unfallhilfsstellen wurden weitere fünf Behandlungen durchgeführt.

Damit ist eine leichte Steigerung bei den Fahrzeugeinsätzen gegenüber dem Vorjahr festzustellen, in dem 21 davon anfielen. Bei keinem der Patienten handelte es sich um aktive Teilnehmer des Kappessonntagszuges.  

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, in dem zwei vermisste Kinder zu verzeichnen waren, kam es in diesem Jahr zu keinerlei Suchanfrage.

Nach 20 Uhr bleiben zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug weiterhin im Bereich Zeughaus einsatzbereit und unterstützen damit den Regelrettungsdienst. Die Gesamtleitung über das Personal hatten Bastian Kirmis von den Johannitern, Massimo Simon vom Deutschen Roten Kreuz und Markus Lepper von den Maltesern.

Als Dank für den ehrenamtlichen Einsatz hat der Karnevalsausschuss in diesem Jahr drei Sessionsorden überreicht. Diese wurden dankbar und stellvertretend für die beteiligten Ehrenamtler der Hilfsorganisationen entgegen genommen von Johanna Paulus von den (Gast-)Maltesern aus Passau, Björn Himmel vom Deutschen Roten Kreuz sowie Jan Radmacher von den Johannitern. Fotos(2): Dieter Guderley, Johanniter.

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