Neuss: Kappessonntag – Gemeinsamer Einsatzbericht von Deutschem Roten Kreuz, Johannitern & Maltesern

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Nicht immer geht die Gleichung schlech­te­res Wetter gleich weni­ger Einsätze für die Hilfsorganisationen auf. So auch in die­sem Jahr. 

Trotz eini­ger Regen- und Graupelschauer hat­ten die rund ein­hun­dert Einsatzkräfte von Johannitern, Maltesern und Deutschen Roten Kreuz gut zu tun. Schon wäh­rend des lau­fen­den Kappessonntagszuges wur­den zwölf betrof­fene in der Unfallhilfsstelle am Freithof behan­delt bzw. an der drei mobi­len Unfallhilfssstellen. Vier von die­sen Personen muss­ten nach der Erstbehandlung zur wei­te­ren Versorgung einer Klinik zuge­führt werden.

In eini­gen Fällen war Alkohol mit im Spiel, so dass es sowohl Kreislaufprobleme als auch chir­ur­gi­sche Verletzungen gab. Auffällig häu­fig in die­sem Jahr Verletzungen direkt am Auge, die dazu führ­ten, dass zur Abklärung und Behandlung die Patienten in die Augenklinik gebracht wurden.

Viele der Verletzungen wur­den durch Faustschläge ver­ur­sacht. Auch eine Helferin der Johanniter bekam einen Schlag gegen das Jochbein, dies war aber kein Angriff son­dern ereig­nete sich aus Versehen bei einer Behandlung.

Wie in den letz­ten Jahren schon zu beob­ach­ten, gin­gen die Einsatzzahlen nach Ende des Umzugs ins­be­son­dere die die Rettungsfahrzeuge in die Höhe. Bis 19 Uhr wur­den 24 wei­tere Einsätze von Kranken‑, Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen gezählt, in den Unfallhilfsstellen wur­den wei­tere fünf Behandlungen durchgeführt.

Damit ist eine leichte Steigerung bei den Fahrzeugeinsätzen gegen­über dem Vorjahr fest­zu­stel­len, in dem 21 davon anfie­len. Bei kei­nem der Patienten han­delte es sich um aktive Teilnehmer des Kappessonntagszuges. 

Im Gegensatz zum ver­gan­ge­nen Jahr, in dem zwei ver­misste Kinder zu ver­zeich­nen waren, kam es in die­sem Jahr zu kei­ner­lei Suchanfrage.

Nach 20 Uhr blei­ben zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug wei­ter­hin im Bereich Zeughaus ein­satz­be­reit und unter­stüt­zen damit den Regelrettungsdienst. Die Gesamtleitung über das Personal hat­ten Bastian Kirmis von den Johannitern, Massimo Simon vom Deutschen Roten Kreuz und Markus Lepper von den Maltesern.

Als Dank für den ehren­amt­li­chen Einsatz hat der Karnevalsausschuss in die­sem Jahr drei Sessionsorden über­reicht. Diese wur­den dank­bar und stell­ver­tre­tend für die betei­lig­ten Ehrenamtler der Hilfsorganisationen ent­ge­gen genom­men von Johanna Paulus von den (Gast-)Maltesern aus Passau, Björn Himmel vom Deutschen Roten Kreuz sowie Jan Radmacher von den Johannitern. Fotos(2): Dieter Guderley, Johanniter.

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