Neuss: Der „Kappessonntagszug” aus Sicht der Polizei

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Beim all­jähr­li­chen Kappessonntagszug trotz­ten viele Jecken am 11. Februar dem Regen und säum­ten den Streckenverlauf in der Neusser Innenstadt. 

Die Polizei zieht kurz nach Beendigung des Zuges eine erste Bilanz. Wie in den Vorjahren muss­ten die Ordnungshüter auch in die­sem Jahr einige Straftaten auf­neh­men. Übermäßiger Alkoholgenuss war oft der Auslöser von Streitigkeiten.

Bis 18 Uhr erteilte die Polizei im Umfeld des Kappessonntagszuges ins­ge­samt 24 Platzverweise. In drei Fällen muss­ten ran­da­lie­rende Personen in Gewahrsam genom­men wer­den. Insgesamt musste die Polizei neun Strafanzeigen vorlegen.

In drei Fällen kam es im Rahmen von Schlägereien zu Anzeigen wegen Körperverletzungen. Hierbei erlit­ten vier Personen Verletzungen leich­te­rer Art. Fünf Diebstahlsdelikte wur­den bis­lang bei der Polizei ange­zeigt. Offensichtlich hat­ten Langfinger das Gedränge am Rande des Kappessonntagszuges für zwei Handy- und drei Taschendiebstähle genutzt.

In einem Fall leis­tete ein betrun­ke­ner Mann im Rahmen einer Ingewahrsamnahme Widerstand gegen die Ordnungshüter. Die ein­ge­setz­ten Polizisten blie­ben unver­letzt. In allen geschil­der­ten Sachverhalten hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

(964 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)