Neuss: Poli­zei fahn­det mit Phan­tom­bild nach tat­ver­däch­ti­ger Betrü­ge­rin


Neuss /​Rhein-Kreis Neuss (ots) – Mit Pres­se­mel­dung vom 16.01.2018 berich­te­ten wir über eine Betrugs­ma­sche, ähn­lich dem „Enkel­trick”. Am 10.01.2018 hatte sich eine Anru­fe­rin bei einer älte­ren Dame aus Neuss gemel­det.

Der Unbe­kann­ten gelang es, die Neus­se­rin davon zu über­zeu­gen, ihre gute Bekannte „Marion” zu sein. Sie schil­derte, dass sie ein ver­lo­cken­des Immo­bi­li­en­an­ge­bot erhal­ten hätte und kurz­fris­tig Bar­geld für die Abwick­lung des Kauf­ver­tra­ges benö­tige. Zwecks Regu­lie­rung der Ange­le­gen­heit halte sie sich momen­tan bei einem Notar auf.

Die Aus­füh­run­gen klan­gen für die Ange­ru­fene glaub­haft, so dass sie, gegen 16:30 Uhr, zu einem Tref­fen mit einer Frau „Jan­nik” im Bereich des Nix­hüt­ter Weg auf­brach. Dort über­gab das Betrugs­op­fer der frem­den Frau diverse Schmuck­stü­cke. Anschlie­ßend ver­schwand die Unbe­kannte in Rich­tung Berg­häus­chens­weg.

Als die Senio­rin einige Tage spä­ter mit der rich­ti­gen Bekann­ten Kon­takt hatte, erkun­digte sie sich nach dem Immo­bi­li­en­ge­schäft. Hier­bei stellte sich her­aus, dass sie offen­sicht­lich Betrü­gern auf­ge­ses­sen war. Die Beute bestand aus wert­vol­lem Schmuck.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat anhand der Anga­ben des Opfers sowie mit Unter­stüt­zung des Lan­des­kri­mi­nal­am­tes NRW ein Phan­tom­bild der Geld­ab­ho­le­rin erstellt. Ein rich­ter­li­cher Beschluss zur Ver­öf­fent­li­chung des Bil­des liegt inzwi­schen vor. Der Ermitt­ler fragt nun:

Wer kann Hin­weise auf die Iden­ti­tät der abge­bil­de­ten Frau geben? Hin­weise nimmt die Poli­zei unter der Tele­fon­num­mer 02131 300–0 ent­ge­gen.

Sie war Anfang 20, unge­fähr 165 Zen­ti­me­ter groß, hatte braune Haare, die sie streng nach hin­ten fri­siert hatte und war auf­fal­lend stark geschminkt. Die Frau trug eine Jeans und eine Jacke mit Fell­kra­gen.

Wer kann Hin­weise zur Iden­ti­tät der ver­däch­ti­gen Betrü­ge­rin machen?
(419 Ansich­ten gesamt, 1 Leser heute)