Neuss: Sanitäts‑, Rettungsdienst und Kindersammelstelle beim Kappessonntagszug 2018

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Wenn sich die Narren und begeis­ter­ten Zuschauer am Kappessonntag in der Neusser Innenstadt tref­fen, um mit dem Umzug den Höhepunkt des Straßenkarnevals in der Quirinusstadt zu fei­ern, ste­hen die Hilfskräfte der drei Organisationen Johanniter, Malteser und Deutsches Rotes Kreuz wie­der bereit, um die Sicherheit der Menschen zu gewähr­leis­ten und wenn nötig sofort einzugreifen.

In einer gemein­sa­men Besprechung haben die drei Neusser Hilfsorganisationen ihr Vorgehen und ihre Ressourcen ver­ab­re­det und mit den aktu­el­len Anforderungen hin­sicht­lich des gefor­der­ten Sicherheitskonzeptes abgeglichen.

Die zen­trale Einsatzleitung der Helfer befin­det sich wie in den ver­gan­ge­nen Jahren wie­der am Freithof auf dem Platz vor dem Zeughaus, wenn auch die­ser wegen der Bauarbeiten dies­mal etwas klei­ner aus­fällt als in den ver­gan­ge­nen Jahren. Dort gibt es neben dem Einsatzleitwagen 2, der das eigent­li­che Einsatzgeschehen im Innenstadtbereich koor­di­niert, einen Behandlungsplatz mit Sanitätern, Notarzt und Notfallseelsorger, sowie ein Aufenthaltszelt und die zen­trale Kindersammelstelle.

Neben die­ser fes­ten Unfallhilfsstelle sor­gen die Helfer mit drei mobi­len Unfallhilfsstellen am Zugweg, die von Krankenwagen gebil­det wer­den, für kurze Wege Betroffener, falls Hilfe zügig erfor­der­lich ist. Am Benno-​Nußbaum-​Platz, am Hermannsplatz und an der Kastellstraße befin­den sich diese Hilfspunkte, an denen Personal für die Erstversorgung mit einem Fahrzeug zur Verfügung steht. Die ande­ren Rettungsmittel, Kranken- und Rettungswagen sowie Notarzt-​Einsatzfahrzeuge und Einsatz-​Motorräder wer­den wäh­rend des Umzuges stra­te­gisch am Zugweg sowohl im Innen- als auch in Außenkreis sta­tio­niert bzw. beglei­ten den när­ri­schen Lindwurm und sind inso­fern fle­xi­bel und schnell einsetzbar. 

Zusätzlich zu den Fahrzeugen befin­den sich bis zu acht Erstversorgungstrupps zu Fuß im Einsatz, die mit Notfallrucksäcken und Tragetüchern aus­ge­rüs­tet sind, sodass sie bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels die ent­schei­dende Erstversorgung oder den Transport zu Fuß bis zum Freithof durch­füh­ren können.

Zusätzlich zu den Einsatzkräften der Rettungsorganisationen sind auch wie­der einige Ersthelfer des Technischen Hilfswerks geplant sowie Kräfte der Notfallseelsorge mit im Einsatz.

Wer wäh­rend des Kappessonntagszuges einen Unfall oder Notfall mel­den muss, wählt die ein­heit­li­che Notrufnummer 112.

Die Rettungsleitstelle des Rhein-​Kreises nimmt bei einem inner­städ­ti­schen Einsatz mit dem Einsatzleitwagen am Freithof Kontakt auf, der diese Einsätze wäh­rend und nach dem Umzug von dort steu­ert. Über Funk ist jedes Fahrzeug, jede Unfallhilfsstelle und jeder Erstversorgungstrupp erreich­bar und kann so ziel­ge­nau in den Einsatz gebracht wer­den. Diese Ausstattung erleich­tert auch evtl. not­wen­dige Suchaktionen der Kindersammelstelle.

Sollte ein ver­miss­tes Kind bzw. ver­lo­rene Eltern gemel­det wer­den müs­sen, ist die dafür ent­schei­dende Telefonnummer der Hilfsorganisationen die 0163 /​6 83 99 43.

Eltern soll­ten sich die kar­ne­va­lis­ti­sche Kleidung ihrer Kinder genau anschauen, um eine mög­lichst prä­zise Beschreibung geben zu kön­nen. Mit grö­ße­ren Kindern sollte ein Treffpunkt aus­ge­macht wer­den für den Fall, dass man sich im Getümmel aus den Augen ver­liert. In jedem Fall soll­ten die Kinder alle einen Zettel mit Name, Alter, Wohnort und evtl. Kontakttelefonnummer bei sich tra­gen, um im Falle eines auf­ge­fun­de­nen Kindes die Eltern mög­lichst schnell infor­mie­ren zu können. 

Geleitet wird der gemein­same Einsatz der Neusser Hilfsorganisationen von Bastian Kirmis von den Johannitern, Massimo Simon vom Deutschen Roten Kreuz und Markus Lepper vom Malteser Hilfsdienst.

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