Jüchen: Hunde- und Pferdekot auf Straßen und in Anlagen

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Bei einer ste­tig wach­sen­den Zahl an Hunden im Gemeindegebiet, kommt es immer häu­fi­ger zu star­ken Verunreinigungen der Gehwege und Grünflächen durch Hundekot. 

Für viele Hundehalter ist es bereits selbst­ver­ständ­lich, die Hinterlassenschaften ihres Hundes mit­tels Hundebeutel schad­los zu besei­ti­gen. Leider gibt es auch Hundehalter, für die dies nicht zutrifft. Auch lie­gen Beschwerden vor, wonach Pferdebesitzer ins­be­son­dere in klei­ne­ren Ortschaften eben­falls zum Leidwesen der Anwohner den Kot ihrer Tiere nicht beseitigen.

Tierkot auf Gehwegen, Straßen und auf öffent­li­chen Grünflächen stellt eine erheb­li­che Gefahr, ins­be­son­dere für Menschen mit Behinderungen und für Kleinkinder dar, da der Kontakt eine gesund­heit­li­che Gefährdung dar­stellt. Tierkot kann infek­ti­ons­fä­hige Entwicklungsstadien von Parasiten, z. B. Hundespulwurm und Hundebandwurm enthalten.

Tierkot ist grund­sätz­lich Abfall im Sinne der Abfallgesetzgebung und des­halb immer und über­all unver­züg­lich zu ent­fer­nen. Auch ent­bin­det die Zahlung der gemeind­li­chen Hundesteuer den Hundehalter nicht von der Reinigungspflicht.

Für die Entsorgung des Hundekots hat die Gemeinde Jüchen bereits an 14 Standorten (u. a. Hochneukirch im Schmölderpark und am Altenpark, Holz an der öko­lo­gi­schen Ausgleichsfläche, Gierath auf der Ecke Jüchener Straße/​Herberather Weg und Jüchen am Schulgelände) soge­nannte Hundekotbeutelspender auf­ge­stellt. Weitere Hundekotbeutelspender sind an für Hundebesitzer belieb­ten Orten geplant.

In der ord­nungs­be­hörd­li­chen Verordnung der Gemeinde Jüchen ist fest­ge­legt, dass durch Tiere, ins­be­son­dere Hunde ver­ur­sachte Verunreinigungen unver­züg­lich und schad­los zu besei­ti­gen sind. Hundehalter soll­ten des­halb stets ent­spre­chende Tüten beim Ausführen ihrer Hunde mit sich füh­ren, um Hundekot ord­nungs­ge­mäß in den Abfallbehältern zu ent­sor­gen. Auch Pferdebesitzer sind hierzu ver­pflich­tet. Verstöße gegen die ord­nungs­be­hörd­li­che Verordnung kön­nen mit einem Verwarnungsgeld bzw. einer Geldbuße geahn­det werden.

Für ord­nungs­recht­li­che Fragen zur Hundehaltung steht Christian Jäger vom Ordnungsamt der Gemeinde Jüchen unter der Rufnummer 02165 /​915 – 3203 zur Verfügung.

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