Neuss: Brandserie Nordstadt auf­ge­klärt – Drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Über das ver­öf­fent­lichte Phantombild und wei­te­ren Hinweisen fokus­sier­ten sich die Ermittlungen der Polizei auf einen Tatverdächtigen. Die ers­ten Verdachtsmomente wur­den, über ein Alibi, den­noch entkräften.

Im Verlauf wei­te­rer Ermittlungen eines sie­ben­köp­fi­gen Teams des Kriminalkommissariats 11 erschlos­sen sich wei­tere Verdachtsmomente gegen zwei zusätz­li­che Personen. Alle sind unter­ein­an­der bekannt und waren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, so die Pressesprecherin der Polizei Diana Drawe.

Nach Wohnungsdurchsuchungen und Haftbefehlen befin­den sich die Personen nun­mehr in Untersuchungshaft. Als Gründe für die Brandstiftungen gaben die Tatverdächtigen bei der Vernehmung, so Kriminalhauptkommissar Dirk Gütte (Leiter der Ermittlungskommission „Furth”), eine „Lust an Löscheinsätzen” an. Dreizehn der vier­zehn Brände löschte der Löschzug, in dem die Tatverdächtigen, im Alter von 19, 21 und 22 Jahren, Mitglieder waren. Seitens der Neusser Feuerwehr erfolgte eine umfäng­li­che Unterstützung bei den Ermittlungen der Polizei.

Staatsanwältin Britta Zur (Staatsanwaltschaft Düsseldorf) äußerte sich zu den Haftgründen. Es handle sich um schwer Vergehen und es bestehe durch­aus eine Verdunkelungs- und Fluchtgefahr. Auch haben die Tatverdächtigen keine gere­gelte Tätigkeiten und es dro­hen mehr­jäh­rige Haftstrafen.

Die Schadenshöhe der 14 Brände wird ins­ge­samt mit über 2 Millionen Euro angesetzt.

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