Kaarst: Stadt sucht noch Schöffen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die Stadt Kaarst sucht noch Bürger, die ab dem 1. Januar 2019 für einen Zeitraum von fünf Jahren an einer Tätigkeit als Jugendschöffe inter­es­siert sind. 

Schöffen haben als Laienrichter die Aufgabe, gemein­sam mit dem haupt­amt­li­chen Richter die Tat eines Angeklagten zu beur­tei­len und ein Strafmaß fest­zu­le­gen. Schöffe kann nur wer­den, wer die deut­sche Staatsangehörigkeit besitzt, zum Zeitpunkt der Aufstellung der Vorschlagsliste in Kaarst wohnt und bei Amtsantritt (01.01.2019) zwi­schen 25 und 69 Jahre alt ist.

Das ver­ant­wor­tungs­volle Ehrenamt ver­langt von den Schöffen, die auch gesund­heit­lich nicht ein­ge­schränkt sein soll­ten, ein hohes Maß an sozia­ler Kompetenz und Unvoreingenommenheit. Die Bewerber für das Amt eines Jugendschöffen soll­ten eine erzie­he­ri­sche Befähigung und Erfahrung in der Jugenderziehung besitzen.

Über die Aufnahme von Personen in die Schöffenvorschlagsliste ent­schei­det im für die Jugendschöffen der Jugendhilfeausschuss. Die Liste wird öffent­lich aus­ge­legt, damit die Bürger die Möglichkeit haben, schrift­lich ihren Einspruch ein­zu­le­gen. Die Vorschlagsliste, ergänzt durch mög­li­che Einsprüche, wird an das Amtsgericht Neuss übersandt.

Zum Ende des Jahres 2018 tritt ein Schöffenwahlausschuss zusam­men und wählt aus der Vorschlagsliste die erfor­der­li­che Zahl der Schöffen, die dann durch das Amtsgericht benach­rich­tigt werden.

Ansprechpartnerin für Bewerber, die sich für das Schöffenamt des Jugendstrafrechts inter­es­sie­ren, ist Heike Schmelzer im Bereich Jugend und Familie, Rathaus Kaarst, Am Neumarkt 2, 1. Etage, Zimmer 126, Tel. 02131 987–326, Fax. 02131 9877–326 oder per E‑Mail an heike.schmelzer@kaarst.de. Bewerbungen und Vorschläge wer­den bis spä­tes­tens 31.03.2018 erbeten.

Das für die Bewerbung erfor­der­li­che Formular ist auf www​.kaarst​.de abruf­bar oder bei den genann­ten Ansprechpartnerinnen erhält­lich. Weitere Informationen sind über die Internetseiten www​.jus​tiz​.nrw​.de sowie www​.schoef​fen​-nrw​.de abrufbar.

(65 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)