Kaarst: Die Entwurfswerkstatt Kaarst-​Ost geht in die Verlängerung

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die Entwurfswerkstatt Kaarst-​Ost geht in die Nachspielzeit. Zwei Konzepte wur­den von der Fachjury gleich­ran­gig als beste Beiträge bewertet. 

Die Entwürfe der Planungsbüros Scheuvens Wachten plus und Ulrich Hartung sol­len nun wei­ter prä­zi­siert wer­den – am 27. Februar ver­kün­det die Jury dann den end­gül­ti­gen Gewinner.

Wir haben kei­nen kla­ren Gewinner und sind den­noch hoch­zu­frie­den“, sagte die Technische Beigeordnete der Stadt Kaarst, Sigrid Burkhart, heute bei der Verkündung der Jury-​Entscheidung. Denn das zwi­schen­zeit­li­che Unentschieden biete Chance, so Burkhart: „Wir wol­len das Beste für Kaarst. Deshalb wer­den wir nun noch ein­mal inten­siv mit den Teams die vor­ge­leg­ten Entwürfe dis­ku­tie­ren. So geben wir ihnen die Gelegenheit, die vor­ge­leg­ten Ideen noch ein­mal zu ver­tie­fen und die Stärken noch wei­ter herauszuarbeiten.“

Die Jury hat sich letzt­lich für zwei Entwürfe ent­schie­den, die den Fokus auf die Entwicklung des alten Ikea-​Grundstücks gelegt haben. „Dort ist eine unmit­tel­bare Umsetzung mög­lich. Auch wir sehen die Chance, dass sich durch die hoch­wer­tige Qualität der dort umge­setz­ten Planung ein Signal für das rest­li­che Gebiet erzie­len lässt. Die Entwürfe schaf­fen den nöti­gen Rahmen, den die Stadt vor­ge­ben muss, um das Ziel eines qua­li­ta­tiv sehr guten Gewerbegebietes zu errei­chen“, sagte der Vorsitzende der Jury, Sigurd Trommer.

Vor der Umsetzung des Ende Februar fest­ste­hen­den Gewinnerkonzeptes steht die Beteiligung der Politik. Mit dem CDU Fraktionsvorsitzenden Lars Christoph und dem SPD-​Planungspolitiker Herbert Palmen saß sie bereits mit in der Jury. Im März soll der Planungsausschuss den Sieger-​Entwurf bera­ten. Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus drückt aufs Tempo: „Es wird sicher­lich Feinjustierungen geben. Aber im Großen steht dann das Konzept. Und wir wol­len zügig han­deln. Das Grundstück ist verfügbar.“

Bereits im April werde Kaarst-​Ost auf der Fachmesse „Polis Convention“ prä­sen­tiert, ver­riet Sigrid Burkhart. Investoren sol­len dann bereits eine hand­feste Perspektive in Kaarst auf­ge­zeigt bekom­men. Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführer der Metropolregion Köln-​Bonn, sieht Kaarst-​Ost auf einem guten Weg: „Es gibt links­rhei­nisch keine zweite Fläche mit die­sem Potential. Die Investoren und Unternehmen wer­den kom­men, wenn der Rahmen stimmt. Und hier stimmt er.“

Die Entwürfe fin­den Sie hier.

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