Rommerskirchen: Ortsumgehung B477n muss kommen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Der Bau der Ortsumgehung B477, der die Ortschaften Anstel, Frixheim, Butzheim, Eckum und Gill ent­las­ten soll, ist seit lan­ger Zeit eines der zen­tra­len und ein­stim­mi­gen Anliegen des Rates der Gemeinde Rommerskirchen.

Bereits 2003 hat­ten der dama­lige Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig und Bürgermeister Albert Glöckner das Vorhaben auf die bun­des­po­li­ti­sche Ebene geho­ben. Seitdem ist die Planung ste­tig vorangeschritten.

Nachdem das CSU-​geführte Bundesverkehrsministerium im Jahr 2016 die Ortsumgehung in der Bedarfsplanung zurück­stu­fen wollte, war es Bürgermeister Dr. Martin Mertens im Sommer 2016 gelun­gen, eine große Koalition auf Bundesebene für die Ortsumgehung zu schmie­den. Besonders unter­stützt hat­ten dabei Ex-​Landesverkehrsminister Michael Groschek und der Bundestagsabgeordnete Udo Schiefner. Der Regierungswechsel im Mai 2017 in NRW hat nun auch Folgen für die B477n, wie Bürgermeister Dr. Martin Mertens fest­stel­len musste:

Der Bau der B477n taucht nicht mehr im Masterplan von NRW-​Verkehrsminister Henrik Wüst auf. Das ist mehr als ärger­lich, zumal die Mitglieder der schwarz-​gelben Landesregierung noch im Wahlkampf ange­kün­digt hat­ten, Straßenbauprojekte zügi­ger umset­zen zu wol­len. Dass man dann die B477n ein­fach ver­gisst, wider­spricht die­ser Ankündigung“, so Mertens.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit, gerade für die ’schwä­che­ren” Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer oder Fußgänger, aber auch zur Entlastung der Anwohner von Lärm- und Abgasemissionen kann auf eine Ortsumgehung nicht ver­zich­tet wer­den. Des Weiteren ist die B477n wich­tig für die Wirtschaft der gesam­ten Region“, erklärt der Bürgermeister. „Ich bin froh, dass der Gemeinderat mich ein­stim­mig in die­ser Position unterstützt“.

Der Bürgermeister hat für die kom­mende Woche bereits einen Gesprächstermin mit dem Landesbetrieb Straßenbau aus­ge­macht. Außerdem erhofft er sich Rückendeckung von der Landtagsabgeordneten Heike Troles. „Hier müs­sen wir alle an einem Strang zie­hen – wir haben 2016 bereits Alexander Dobrindt von der Notwendigkeit der B477n über­zeu­gen kön­nen. Da wird uns das sicher auch mit Hendrik Wüst gelingen!“

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