Meerbusch: 50 umge­stürzte Eichen im Herrenbusch – Wanderwege blockiert

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Nachdem die Sturmschäden an den Straßenbäumen im Stadtgebiet weit­ge­hend besei­tigt und auf­ge­räumt sind, hat die Forstkolonne des Stadtbauhofes heute (Montag) damit begon­nen, die Schäden in Wald und Flur zu bearbeiten.

Nachdem an der Sebastianstraße in Lank eine vom Orkan schwer getrof­fene Trauerweide gefällt war, wurde der Einsatz am Latumer See fort­ge­setzt. Das gesamte Areal um den See ist städ­ti­sche Grünfläche und der­zeit gesperrt. Drei große Weiden und meh­rere kleine Bäume sind auf den Seerundweg gefallen.

Übel sieht es im städ­ti­schen Herrenbusch zwi­schen Strümp, Lank und Ossum-​Bösinghoven aus: Hier hat Sturm Friederike rund 50 große Eichen ent­wur­zelt oder abge­bro­chen. 10 bis 15 lie­gen auf den Wanderwegen. Deshalb hat die Forstverwaltung aus Sicherheitsgründen alle Eingänge zum Wald gesperrt. Gleiches gilt für das Naturschutzgebiet Lanker Bruch.

Meiden soll­ten Spaziergänger der­zeit auch den obe­ren und unte­ren Wanderweg am Kringsgraben bei Ilverich. Auf den Wegen lie­gen große Mengen abge­bro­che­ner Äste, meh­rere Pappeln sind umge­stürzt. Zudem ste­hen Teile des Weges wegen der jüngs­ten Niederschläge und des hohen Grundwasserspiegels unter Wasser.

Auch die Büdericher Feldflur ist betrof­fen. Unter ande­rem hat der Sturm viele Kiefern in der Sangsheide am Hülsenbuschweg zur Seit gedrückt, jetzt wei­sen die Nadelbäume star­ken Schiefstand auf. Hier konn­ten sich die Grünflächenfachleute der Stadtverwaltung noch kei­nen abschlie­ßen­den Eindruck verschaffen.
 
Ab wann die Wälder wie­der gefahr­los betre­ten wer­den kön­nen, steht noch nicht fest.

Hinweis: Schäden im pri­va­ten Meererbuscher Wald müss­ten bei der von der Leyen’schen Forstverwaltung erfragt werden.

(62 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)