Neuss: SPD drängt auf Beschlüsse für Haltepunkt Morgensternsheide

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Neuss – Die Neusser SPD fordert, beim „Haltepunkt Morgensternsheide“ endlich längst beschlossenes umzusetzen.

„Bis heute sind nicht alle erforderlichen Beschlüsse im Aufsichtsrat der Regiobahn getroffen worden“, sagt die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Claudia Föhr. Die SPD wird daher in der nächsten Ratssitzung einen Antrag zum Haltepunkt Morgensternsheide stellen.

Die Vertreter der Stadt Neuss in den Regiobahn-Gremien sollen demnach angewiesen werden, „umgehend auf die Herbeiführung aller erforderlichen Beschlüsse“ hinzuwirken. „Nur durch Ankündigungen wird der Haltepunkt nie Realität werden. Daher wollen wir jetzt Taten sehen. Die nötigen Beschlüsse müssen endlich aufs Gleis gesetzt werden“, sagt Föhr.

Seit Jahren ist an der Morgensternsheide eine S-Bahn-Station der Regiobahn S28 geplant. Die angedachte Errichtung ist aber immer wieder verschoben worden. Die SPD-Fraktion hatte daher im Oktober 2017 einen Sachstandsbericht der Verwaltung zu diesem Thema beantragt.

Im Beteiligungsausschuss informierte die Stadtverwaltung schließlich am 7. Dezember gemeinsam mit einem Vertreter der Regiobahn über den Stand der Dinge. In der Sitzung musste der Vertreter der Regiobahn auf Nachfrage einräumen, dass es nach wie vor keine positive Beschlusslage der Gremien der Regiobahn oder des VRR zum Haltepunkt Morgensternsheide gibt.

„Wir hoffen, dass die Bürger der Nordstadt dem Regiobahn-Haltepunkt mit unserem Antrag endlich einen großen Schritt näher kommen“, erläutert Sascha Karbowiak. Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion verweist in diesem Zusammenhang auch auf die verkehrliche Bedeutung des Haltepunktes. „Der Haltepunkt wäre eine wichtige Maßnahme, um das Etienne-Viertel endlich verkehrlich zu entlasten und das ÖPNV-Angebot in der Stadt Neuss weiter auszubauen“, so Karbowiak.

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