Neuss: SPD drängt auf Beschlüsse für Haltepunkt Morgensternsheide

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Neusser SPD for­dert, beim „Haltepunkt Morgensternsheide“ end­lich längst beschlos­se­nes umzusetzen.

Bis heute sind nicht alle erfor­der­li­chen Beschlüsse im Aufsichtsrat der Regiobahn getrof­fen wor­den“, sagt die stell­ver­tre­tende SPD-​Fraktionsvorsitzende Claudia Föhr. Die SPD wird daher in der nächs­ten Ratssitzung einen Antrag zum Haltepunkt Morgensternsheide stellen.

Die Vertreter der Stadt Neuss in den Regiobahn-​Gremien sol­len dem­nach ange­wie­sen wer­den, „umge­hend auf die Herbeiführung aller erfor­der­li­chen Beschlüsse“ hin­zu­wir­ken. „Nur durch Ankündigungen wird der Haltepunkt nie Realität wer­den. Daher wol­len wir jetzt Taten sehen. Die nöti­gen Beschlüsse müs­sen end­lich aufs Gleis gesetzt wer­den“, sagt Föhr.

Seit Jahren ist an der Morgensternsheide eine S‑Bahn-​Station der Regiobahn S28 geplant. Die ange­dachte Errichtung ist aber immer wie­der ver­scho­ben wor­den. Die SPD-​Fraktion hatte daher im Oktober 2017 einen Sachstandsbericht der Verwaltung zu die­sem Thema beantragt.

Im Beteiligungsausschuss infor­mierte die Stadtverwaltung schließ­lich am 7. Dezember gemein­sam mit einem Vertreter der Regiobahn über den Stand der Dinge. In der Sitzung musste der Vertreter der Regiobahn auf Nachfrage ein­räu­men, dass es nach wie vor keine posi­tive Beschlusslage der Gremien der Regiobahn oder des VRR zum Haltepunkt Morgensternsheide gibt.

Wir hof­fen, dass die Bürger der Nordstadt dem Regiobahn-​Haltepunkt mit unse­rem Antrag end­lich einen gro­ßen Schritt näher kom­men“, erläu­tert Sascha Karbowiak. Der ver­kehrs­po­li­ti­sche Sprecher der SPD-​Fraktion ver­weist in die­sem Zusammenhang auch auf die ver­kehr­li­che Bedeutung des Haltepunktes. „Der Haltepunkt wäre eine wich­tige Maßnahme, um das Etienne-​Viertel end­lich ver­kehr­lich zu ent­las­ten und das ÖPNV-​Angebot in der Stadt Neuss wei­ter aus­zu­bauen“, so Karbowiak.

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