Neuss: Tatverdächtiger nach sexu­el­len Übergriffen in Fachklinik eingewiesen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Am Donnerstag (18.01.), gegen 14:45 Uhr, wurde die Polizei zur Further Straße gerufen. 

Dort hiel­ten Busfahrgäste einen Verdächtigen fest, der kurz zuvor einem weib­li­chen Fahrgast unver­mit­telt in den Schritt gegrif­fen hatte. Ein Mann, der an der Haltestelle Annostraße zustei­gen wollte, bemerkte den Übergriff und hielt den Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Der alko­ho­li­sierte 35-​jährige Neusser machte einen ver­wirr­ten und unein­sich­ti­gen Eindruck. Es stellte sich her­aus, dass er bereits am Abend des Vortages (17.1.) an der Jakob-​Koch-​Straße eine Frau in glei­cher Weise ange­gan­gen und sich vor Eintreffen der Polizei ent­fernt hatte.

Die Polizei nahm den drin­gend Tatverdächtigen zwecks wei­te­rer Maßnahmen mit zur Wache. Im Anschluss wurde der 35-​Jährige durch das Ordnungsamt und einen Arzt nach ein­ge­hen­der Prüfung in eine Fachklinik eingewiesen.

Da die Kripo nicht aus­schlie­ßen kann, dass es zu wei­te­ren Tathandlungen des 35-​Jährigen, in der jüngs­ten Vergangenheit in Neuss gekom­men ist, bit­ten die Ermittler mög­li­che wei­tere Opfer, denen Ähnliches wider­fah­ren ist, sich beim zustän­di­gen Kriminalkommissariat 11 (Telefon 02131 300–0) zu melden.

  • Der Mann ist auf­fal­lend groß und dick und trägt in der Regel ortho­pä­di­sche Sandalen.

Übergriffe die­ser Art bedeu­ten für die Opfer oft eine emo­tio­nal äußerst belas­tende Situation. Bei der Bewältigung eines sol­chen Erlebnisses bie­ten die Polizei und ein enga­gier­tes Netzwerk von Hilfseinrichtungen kon­krete Unterstützung an. Opferschutz und Opferhilfe sind feste Bestandteile der poli­zei­li­chen Arbeit im Rhein-​Kreis Neuss. Das Angebot umfasst zum Beispiel die Vermittlung von adäqua­ten Hilfsangeboten. Den Beauftragten für Opferschutz bei der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss und seine Kontaktdaten fin­det man auf der Internetseite der Behörde https://​rhein​-kreis​-neuss​.poli​zei​.nrw unter dem Link „Opferschutz”.

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