Meerbusch: „Friederike” hält die Feuerwehr in Atem

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Während das Sturmtief „Burglind” vor 2 Wochen in Meerbusch ver­gleichs­weise wenig Schäden anrich­tete, so traf „Friederike” das Stadtgebiet am gest­ri­gen Donnerstag, den 18.01.2018, Tag mit vol­ler Wucht. 

Ein ein­satz­rei­cher Tag brach für die Feuerwehr Meerbusch gegen 10:30 Uhr an, als eine Windbö einen LKW auf der A57, Fahrtrichtung Köln kurz vor dem Autobahnkreuz Kaarst, umwarf.

Die alar­mierte Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und zog mit­tels einer Seilwinde den LKW-​Anhänger zur Seite, so dass eine Fahrspur wie­der für den Verkehr frei­ge­ge­ben wer­den konnte. Die Bergung über­nahm dann ein Fachunternehmen.

Fotos(6): FW Meerbusch

Da zwi­schen­zeit­lich die Anrufe bei der Kreisleitstelle in Neuss über die Notrufnummer 112 in immer schnel­le­rer Folge ein­tra­fen, wur­den alle Einheiten der Feuerwehr Meerbusch alar­miert und zu Einsätzen her­an­ge­zo­gen, so dass schluss­end­lich ca. 100 Einsatzstellen im gesam­ten Stadtgebiet von etwa 120 Kameraden und 20 Fahrzeugen abge­ar­bei­tet wurden.

In den meis­ten Fällen muss­ten umge­stürzte Bäume von Hausdächern, Straßen oder auch gepark­ten PKW ent­fernt wer­den. Auch in Meerbusch kam der Verkehr bei Rheinbahn und Deutscher Bahn zum Erliegen, da Bäume auf die Schienen sowie Oberleitungen gefal­len waren.

Darüber hin­aus muss­ten umge­stürzte zahl­rei­che Bauzäune und Schilder wie­der auf­ge­rich­tet sowie Dächer von losen Dachziegeln befreit wer­den. In 2 PKW, die von Bäumen getrof­fen wur­den, befan­den sich noch Menschen, die sich aber aus eige­ner Kraft befreien konn­ten. Bei allen Einsätzen wur­den glück­li­cher­weise keine Menschen ver­letzt, es blieb bei Sachschäden.

Die letz­ten Einsatzstellen wur­den gegen 19:00 Uhr abge­ar­bei­tet, so dass dann alle Kräfte wie­der die Standorte anfah­ren konnten.

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