Kaarst: Entwurfswerkstatt Kaarst-​Ost star­tet – ab 22. Januar 2018

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Am kom­men­den Montag, 22. Januar 2018, star­tet die Entwurfswerkstatt zur Zukunft des Gewerbegebietes Kaarst-Ost. 

Vier Teams mit Expertisen in den Bereichen Stadtplanung, Architektur und Landschaftsarchitektur wur­den vorab aus­ge­wählt, um die beste Lösung für den Bereich rund um das alte Ikea-​Haus zu erarbeiten.

Der beson­dere Clou: Die Teams arbei­ten prak­tisch unter den Augen der Kaarster Bürger. Die Entwurfswerkstatt im alten Ikea Einrichtungshaus steht an meh­re­ren Terminen offen, um den Experten bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Anregungen, Ideen und Kritik sind nicht nur erwünscht, son­dern Teil des Konzeptes.

Wir wol­len mög­lichst viele Kaarster bei der Planung die­ses zen­tra­len Gebietes mit­neh­men“, erläu­tert die Technische Beigeordnete der Stadt Kaarst, Sigrid Burkhart. In drei öffent­li­chen Foren und an zwei offe­nen Werkstatt-​Tagen kön­nen sich die Kaarster einbringen.

Bis Ende der kom­men­den Woche wer­den die Teams an ihren Entwürfen arbei­ten – am Freitag, 26. Januar 2018, ent­schei­det die Jury über das beste Konzept.

Grafik: Stadt

Wir wol­len Kaarst-​Ost zu einer Marke ent­wi­ckeln, mit dem wir starke Unternehmen in unsere Stadt locken kön­nen. Durch die beson­dere Lage in Nähe zum Zentrum und als Einfahrtstor in die Stadt kommt dem Gebiet eine beson­dere Bedeutung zu“, sagt der Kaarster Wirtschaftsförderer Sven Minth. Die Entscheidung der Jury soll dann als Grundlage für die wei­tere Planung dienen.

Acht große Fragen wur­den des­halb an die Teams vorab über­mit­telt, die idea­ler­weise durch das jewei­lige Konzept gelöst wer­den. Dabei geht es etwa darum, das Gebiet als Marke zu posi­tio­nie­ren, eine bes­sere Vernetzung zur Innenstadt her­zu­stel­len, Verkehrsfragen zu beant­wor­ten und die Herausforderung einer wer­ti­gen Architektur zu meistern.

Und diese Teams gehen an den Start:

  • Team 1: Heinz Jahnen Pflüger, Aachen
  • Team 2: Reicher Haase Assoziierte, Aachen
  • Team 3: Scheuvens Wachten plus, Dortmund
  • Team 4: Ulrich Hartung GmbH, Bonn

Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus hofft, dass viele Kaarster der Einladung zur Mitgestaltung fol­gen: „Ein Werkstattverfahren ist ideal, um die Ideen und Vorstellungen aus ver­schie­de­nen Richtungen zu bün­deln. Erfahrungen ande­rer Städte zei­gen, dass die Entwürfe am Ende trotz der iden­ti­schen Grundaufgabe immer vari­ie­ren. Ich freue mich bereits dar­auf, die Ergebnisse für Kaarst-​Ost zu sehen.“

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