Meerbusch: Vorbildliche Initiative braucht Nachahmer – Stadt sagt Unterstützung zu

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – „Das war eine wirk­lich vor­bild­li­che Initiative, sol­che enga­gier­ten Menschen brau­chen wir.”

In einem Brief an die Initiatorin Marion Baers hat sich Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage für die spon­tane Aufräumaktion am Büdericher Rheinufer nach dem jüngs­ten Hochwasser bedankt. Mit rund 50 frei­wil­li­gen Helferinnen und Helfern jeden Alters hatte die Büdericherin am Wochenende rund 120 große Müllsäcke Unrat auf­ge­sam­melt, den die Fluten am Ufer hin­ter­las­sen hatten.

Zahllose Glasflaschen, Tüten, Plastikrohre, Klappstühle und kurio­ser­weise auch jede Menge Gemüse hatte der hohe Rheinpegel ange­spült. Die Helferinnen und Helfer hat­ten sich vom Modellflugplatz im Apelter Feld aus in meh­rere Gruppen auf­ge­teilt und von dort die Auen durch­kämmt. Die Stadtverwaltung hatte für den Abtransport der Säcke gesorgt. „Es war rich­tig, sich bei uns zu mel­den, sol­che Aktionen unter­stüt­zen wir gerne”, so die Bürgermeisterin.

Marion Baers will noch wei­tere Einsätze am Rhein fol­gen las­sen, etli­che Unterstützer haben sich schon gemel­det. Im Rathaus gibt es zudem Pläne, die Aktionen des jähr­li­chen „Saubermonat März” in die­sem Jahr weit­ge­hend auf das Rheinufer zu kon­zen­trie­ren. Gespräch mit den Bürgervereinen wird es in Kürze geben.

Die Verwaltung arbei­tet seit vie­len Jahren mit einem gan­zen Strauß von Maßnahmen an der Sauberkeit der Stadt. „Fakt ist aber, dass wir ohne bür­ger­schaft­li­che Mithilfe und ein gesun­des Mitverantwortungsgefühl der Meerbuscherinnen und Meerbuscher für den Schutz von Natur und Landschaft nicht ans Ziel kom­men kön­nen”, sagt die Bürgermeisterin. Beherzte Bürger-​Aktionen wie Marion Baers Aufräumen am Rhein seien des­halb jeder­zeit willkommen.

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