SPD-​Kreisvorstand ermög­licht breite Diskussion und for­dert Nachbesserungen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die SPD im Rhein-​Kreis Neuss dis­ku­tiert inten­siv über das Ergebnis der Sondierungen zwi­schen CDU/​CSU und SPD

Der Kreisvorstand beschloss in sei­ner letz­ten Sitzung ein umfas­sen­des Paket der Beteiligung der Mitglieder. Zwei Delegierte ent­sen­det die Kreis-​Partei zum Bundesparteitag. „Die Delegierten wer­den anhand der Stimmung an der Basis für oder gegen Verhandlungen stim­men, denn bei uns gilt ´Basis statt Basta´“, erläu­tert Kreisvorsitzender Daniel Rinkert das Vorgehen, der zugleich auch Delegierter ist.

Am Mittwoch sind alle Mitglieder zu einem Treffen in Dormagen ein­ge­la­den. Kreisvorsitzender Daniel Rinkert wird dort das Ergebnis der Sondierungen vor­stel­len. Zudem hat der Kreisvorstand alle Mitglieder per Mail und via Facebook auf­ge­for­dert ihre Meinungen zu äußern. „Wir haben bereits viele E‑Mails vor­lie­gen. Die Skepsis gegen­über dem Sondierungspapier über­wiegt“, so der stell­ver­tre­tende Vorsitzende Arno Jansen.

In Neuss fin­det am Donnerstag eine durch die dor­tige SPD orga­ni­sierte Diskussionsveranstaltung statt.

Zudem bie­tet Daniel Rinkert am Donnerstag zwi­schen 17.00 und 18.00 Uhr eine WhatsApp-​Sprechstunde unter 0175 4950984 an. „Wir wol­len ermög­li­chen, dass sich alle Mitglieder äußern kön­nen“, sagt der wei­tere stell­ver­tre­tende Vorsitzende Andreas Behncke.

Das Ergebnis der Sondierungen reicht nicht aus, des­halb müs­sen in mög­li­chen Koalitionsverhandlungen Verbesserungen erreicht wer­den“, for­dert Rinkert.

Auf dem Bundesparteitag muss daher einen Katalog mit wei­te­ren inhalt­li­chen Nachbesserungen beschlos­sen wer­den. Aus Sicht der Kreis-​SPD zäh­len dazu die Abschaffung der sach­grund­lo­sen Befristung von Arbeitsverträgen, ein­heit­li­che Honorarordnung im Gesundheitswesen, glei­cher Lohn für glei­che Arbeit, ein ech­tes Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit sowie keine ver­fas­sungs­wid­rige Obergrenze bei der der Zuwanderung. 

(2 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)