Meerbusch: Ehrenamtliche Schöffen und Jugendschöffen gesucht

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Die Stadt Meerbusch nimmt ab sofort wie­der Bewerbungen zur nächs­ten Schöffenwahl für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 entgegen. 

Der Stadtrat ent­schei­det dann, wel­che Bewerberinnen und Bewerber in die Vorschlagsliste für die Schöffen in Strafsachen auf­ge­nom­men wer­den. Die Schöffen der Jugendgerichte wer­den vom Jugendhilfeausschuss vor­ge­schla­gen. Die beschlos­se­nen Vorschlagslisten wer­den eine Woche lang zu jeder­manns Einsicht aus­ge­legt. Jeder hat dann die Möglichkeit, inner­halb einer wei­te­ren Woche Einspruch zu erhe­ben, wenn Personen auf­ge­nom­men wur­den, die sich für das Schöffenamt nicht eignen.

Aus den Vorschlägen der Stadt wählt der Schöffenwahlausschuss des Amtsgerichtes Neuss dann die Haupt- und Hilfsschöffen für das Schöffengericht Neuss, für die Strafkammern des Landgerichts sowie für das gemein­same Schöffengericht beim Amtsgericht Düsseldorf und die Jugendgerichte aus. Laut Gesetz müs­sen die Personen „bereit und geeig­net“ sein, das Ehrenamt eines Richters in Strafsachen zu über­neh­men. „Unparteilichkeit, Selbständigkeit und Reife des Urteils“, „geis­tige Beweglichkeit“, aber auch – wegen des teils anstren­gen­den Sitzungsdienstes – „kör­per­li­che Eignung“ sind Voraussetzungen.

Für Jugendschöffen macht das Gesetz zusätz­li­che Eignungsvorgaben: Jugendschöffen sol­len „erzie­he­risch befä­higt und in der Jugenderziehung erfah­ren“ sein, heißt es. Diese Befähigung kön­nen die Kandidaten durch­aus auch bei der Erziehung eige­ner Kinder oder bei ehren­amt­li­cher Arbeit in der Jugendfürsorge, in der freien Wohlfahrtspflege oder bei Jugendverbänden erwor­ben haben. Ein kur­zer Hinweis dar­auf in der Bewerbung genügt.

In der Regel wird jeder gewählte Schöffe zu etwa zwölf Sitzungstagen pro Geschäftsjahr her­an­ge­zo­gen. Melden kön­nen sich grund­sätz­lich alle inter­es­sier­ten Männer und Frauen aus Meerbusch, die die deut­sche Staatsangehörigkeit besit­zen und am 1. Januar 2019 min­des­tens 25 Jahre und höchs­tens 69 Jahre alt sind.

Ansprechpartnerin für Bewerberinnen und Bewerber, die sich für das Schöffenamt im Erwachsenenstrafrecht inter­es­sie­ren, ist Beate Borkowski im Bereich Service Recht, Dorfstr. 20, 40667 Meerbusch-​Büderich, Tel. 02132 /​916–420 oder per E‑Mail an Beate.Borkowski@meerbusch.de.

Ansprechpartnerin für Bewerberinnen und Bewerber, die sich für das Schöffenamt im Jugendstrafrecht inter­es­sie­ren, ist Angela Römmler-​Graf im Bereich Soziale Hilfen und Jugend, Bommershöfer Weg 2–8, 40670 Meerbusch-​Osterath, Tel. 02159 /​916–472 oder per E‑Mail an Angela.Roemmler-Graf@meerbusch.de.

Bewerbungen und Vorschläge wer­den bis spä­tes­tens 30. April 2018 erbeten.

Das für die Bewerbung erfor­der­li­che Formular gibt es auf der Homepage der Stadt (www​.meer​busch​.de) oder bei den genann­ten Ansprechpartnerinnen in der Stadtverwaltung. Das Bewerbungsformular muss mit der Original-​Unterschrift ver­se­hen sein.

Weitere Informationen unter: 

http://​www​.schoef​fen​-nrw​.de/ oder unter http://​www​.schoef​fen​wahl​.de oder unter http://​jus​tiz​.nrw​.de/ 

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