Neuss: SPD begrüßt neues Ticket-System

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Der Verkehrsverbund Rhein-​Ruhr (VRR) tes­tet in Neuss sein neues Ticket-​System „next­ti­cket“. Zusammen mit Bürgermeister Reiner Breuer wurde das am Mittwoch, den 10.01.2018, auf einer Pressekonferenz vorgestellt. 

Mit dem elek­tro­ni­schen System soll die Nutzung von Bus und Bahn erleich­tert wer­den. Die Neusser SPD begrüßt das. „Überlegungen, für wel­che Preisstufe man ein Ticket lösen muss, gehö­ren damit der Vergangenheit an. So geht moderne Mobilität“, sagt der SPD-​Fraktionsvorsitzende Arno Jansen. Die SPD hatte bereits am 28. April 2017 in der Ratssitzung eine Beteiligung der Stadt Neuss an dem Feldversuch beantragt.

Da bei next­ti­cket in der zwei­ten Stufe kilo­me­ter­ge­nau abge­rech­net wer­den soll, würde ein jah­re­lan­ges Ärgernis ent­fal­len: Die Wabe 521 am Rheinparkcenter. Diese ver­teu­ert für Neusser die Fahrt nach Düsseldorf erheb­lich. „Wir haben mehr­fach gefor­dert, den Waben-​Wahnsinn end­lich abzu­schaf­fen. Wenn es über den Weg zumin­dest für Nutzer von next­ti­cket mög­lich ist, wäre das eine wirk­li­che Verbesserung“, sagt der stell­ver­tre­tende SPD-​Vorsitzende Michael Ziege. Der 30-​Jährige betreut den Wahlkreis Rheinparkcenter, in dem die Wabe 521 liegt.

Der VRR beginnt nun den neuen eTarif zu tes­ten. Daran will sich auch die SPD-​Fraktion betei­li­gen. Sie wird ihre Stadtverordneten Sascha Karbowiak, Constanze Kriete, Heinrich Thiel, Marc Vanderfuhr und Michael Ziege als Teilnehmer für den Test vor­schla­gen. „Wir ver­fol­gen die­sen Test mit gro­ßem Interesse. Gerade Gelegenheitsnutzer ver­ste­hen das kom­pli­zierte Preissystem häu­fig nicht. Für sie wäre ein gut funk­tio­nie­ren­der eTarif ein Anreiz, häu­fi­ger Bus und Bahn zu fah­ren“, sagt Arno Jansen.

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