Meerbusch: Einbrecher berau­ben im Schlaf über­raschte Bewohner

Meerbusch-​Büderich (ots) – Zu nacht­schla­fen­der Zeit, zwi­schen 3 und 3:30 Uhr am Freitagmorgen (12.01.) ver­schaff­ten sich min­des­tens vier unbe­kannte Täter Zugang zu einem Haus „Im Bachgrund”.

Sie hebel­ten ein Kellerfenster auf und dran­gen durch den schma­len Schacht in die dahin­ter­ge­le­ge­nen Räumlichkeiten ein. Anstatt heim­lich Wertsachen zusam­men­zu­raf­fen und mög­lichst unbe­merkt zu ver­schwin­den, weck­ten die Täter die schla­fen­den Hausbewohner und ver­lang­ten Hinweise auf Wertgegenstände im Haus. Um ihre Forderungen zu bekräf­ti­gen, hiel­ten sie Messer vor, die sie zuvor aus der Küche des Hauses ent­wen­det hat­ten.

Als das Ehepaar jedoch nicht koope­ra­tiv, son­dern vehe­ment auf­trat und nach Hilfe rief, mach­ten sich die vier Täter blitz­schnell aus dem Staub. Wie sich her­aus­stellte, hat­ten sie neben den Messern auch Geld aus der Handtasche der Ehefrau mit­ge­hen las­sen. Durch die Hilfeschreie auf­merk­sam gewor­dene Nachbarn ver­stän­dig­ten umge­hend die Polizei. Während Beamte den Tatort in Augenschein nah­men, fahn­de­ten meh­rere Streifenwagen nach dem flüch­ti­gen Quartett.

  • Es soll sich um min­des­tens vier Männer gehan­delt haben.
  • Einer war etwa 170 Zentimeter klein und von schmäch­ti­ger Figur. Er sprach mit ver­mut­lich ost-​europäischem Akzent und trug eine dunkle, glatte Mütze und ein dunk­les Tuch vor dem Gesicht. Sein Alter wird auf 20 bis 30 Jahre geschätzt.
  • Ein Komplize war etwas grö­ßer, etwa 180 Zentimeter und eben­falls sehr schlank bis schmäch­tig. Auch er war dun­kel geklei­det und mas­kiert.
  • Ein Dritter trug eine Maske, die das gesamte Gesicht bedeckte. Er war von gerin­ger Körpergröße, höchs­tens 170 Zentimeter und auf­fal­lend schmal gebaut. Auch sein Alter wird auf maxi­mal 30 Jahre, gege­be­nen­falls jün­ger geschätzt. Der Mann sprach eben­falls mit deut­li­chem Akzent.
  • Vom vier­ten Täter liegt keine nähere Beschreibung vor.

Die bei­den Hausbewohner erlit­ten, außer einem tief­sit­zen­den Schock, keine Verletzungen. Die Kriminalpolizei bewer­tet die Tat als schwe­ren Raub und unter­sucht der­zeit Spuren vom Tatort.

Wer Hinweise auf Verdächtige geben kann oder fremde Personen bezie­hungs­weise Fahrzeuge in der Nacht zu Freitag im Umfeld des Tatortes beob­ach­tet hat, wird um Mitteilung an die Polizei, unter der Rufnummer 02131 300–0 gebe­ten.

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