Rhein-​Kreis Neuss: Öffentlich geför­derte Beschäftigung im Kreis gesichert

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Rhein-​Kreis Neuss – Langzeitarbeitslose im Rhein-​Kreis Neuss wer­den auch künf­tig über das Projekt „Comeback“ der Gemeinnützigen Beschäftigungsförderungsgesellschaft des Rhein-​Kreis Neuss durch öffent­lich geför­derte Beschäftigung (ögB) an den ers­ten Arbeitsmarkt herangeführt.

Lutz Lienenkämper, ört­li­cher Landtagsabgeordneter und Mitglied der Landesregierung, hat den Förderbescheid für die Jahre 2018 und 2019 zum Projektstart bei einem Besuch der Beschäftigungsförderungsgesellschaft jetzt offi­zi­ell an Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke übergeben.

Ich freue mich, dass wir Dank der Unterstützung des Landes und unse­res Jobcenters auch in den nächs­ten bei­den Jahren Langzeitarbeitslose mit beson­de­ren Vermittlungshemmnissen durch öffent­lich geför­derte Beschäftigung qua­li­fi­zie­ren und wie­der an den Arbeitsmarkt her­an­füh­ren kön­nen“, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke.

Das Projekt Comeback finan­ziert sich aus ESF-​Mitteln des Landes Nordrhein-​Westfalen, des Jobcenters Rhein-​Kreis Neuss sowie des Rhein-​Kreis Neuss. „Der Landesregierung und auch mir per­sön­lich ist es ein beson­de­res Anliegen, Langzeitarbeitslose im SGB II wie­der an den Arbeitsmarkt her­an­zu­füh­ren und ein selbst­be­stimm­tes Leben ohne staat­li­che Unterstützungsleistungen zu ermög­li­chen. Ich unter­stütze daher gerne die erfolg­rei­che Arbeit der Beschäftigungsförderungsgesellschaft des Rhein-​Kreis Neuss“, begrüßt auch Lutz Lienenkämper die Weiterführung des Projektes.

Bei der Übergabe des Förderbescheids für die Jahre 2018 und 2019: ( v.l.n.r.) Ulrike Groth (Projektmanagerin bfg), Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, Norbert Kothen (Geschäftsführer bfg), Lutz Lienenkämper MdL, Benjamin Josephs (Geschäftsführer bfg), Wendeline Gilles (Geschäftsführerin Jobcenter Rhein-​Kreis Neuss) und Kreisdirektor Dirk Brügge. Foto: bfg /​Baum

Den Erfolg von ögB bestä­tigt das Vorläuferprojekt der Beschäftigungsförderungsgesellschaft, das bis Ende 2017 durch­ge­führt wurde. „Im Anschluss an die Projektlaufzeit konn­ten schon 6 der 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in dau­er­hafte Arbeitsverhältnisse ver­mit­telt wer­den. Weitere befin­den sich momen­tan im Bewerbungsprozess. Für die Zielgruppe des Projektes sind dies gute Vermittlungsquoten.“, sind sich Petrauschke und Lienenkämper einig.

Die Teilnehmer, die sich aus per­sön­li­chem Interesse für die Aufgaben der mobi­len Hilfe für Senioren inter­es­sie­ren, wer­den im Rahmen des Serviceangebotes „Betreutes Wohnen zu Hause – Service in den eige­nen vier Wänden“ nach einer ent­spre­chen­den Einarbeitungszeit eingesetzt.

Hierbei han­delt es sich um eine pro­fes­sio­nelle Dienstleistung für Senioren, die auf­grund ihrer alters­be­ding­ten Einschränkungen Unterstützung im häus­li­chen Umfeld benö­ti­gen. Der Service sieht als Basis einen 14-​tägigen Besuchsdienst, sowie die Erreichbarkeit von Ansprechpartnern vor. Die Senioren haben die Möglichkeit, stun­den­weise Zuwendung zu bean­spru­chen. Diese kann für Unterstützungen in Form von Begleitdiensten, Hilfen beim Einkauf, Handreichungen im Haushalt oder ein­fach für Gespräche genutzt wer­den. „Hiermit unter­stüt­zen wir durch das Projekt zudem ältere Menschen dabei, mög­lichst lange in ihrer eige­nen Wohnung leben zu kön­nen“, betont Petrauschke einen wei­te­ren posi­ti­ven Aspekt des Projektes.

Die Auswahl Langzeitarbeitsloser zur Teilnahme am Projekt erfolgt in Kooperation mit dem Job Center Rhein-​Kreis Neuss. Zur Zielgruppe gehö­ren im Schwerpunkt Alleinerziehende und Personen über 45 Jahren. Für die Projektlaufzeit erhal­ten die 20 Beschäftigen einen sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Arbeitsvertrag.

Kombiniert wird die für max. 2 Jahre geför­derte Beschäftigung mit den Modulbausteinen Qualifizierung und Coaching. Somit erhal­ten die teil­neh­men­den Frauen und Männer indi­vi­du­elle Unterstützung, die nicht nur den Erwerb von Berufserfahrungen, son­dern dar­über hin­aus die Erweiterung des Profils ermög­licht. Ziel dabei ist die Weiterentwicklung hin zur anschlie­ßen­den Übernahme in eine dau­er­hafte Anstellung.

Projektträger ist die Gemeinnützige Beschäftigungsförderungsgesellschaft mbH des Rhein-​Kreises Neuss (bfg), die einen Teil der Teilnehmer bei sich selbst ein­stellt, um die berufs­be­glei­ten­den Qualifizierungen und nach­hal­ti­gen Stabilisierungshilfen direkt vor­neh­men zu können. 

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