Dormagen: 2. Kindertollitätenempfang im Historischen Rathaus

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – „Kein Kind muss in der Karnevalszeit sein Zimmer auf­räu­men, darum küm­mern sich die Eltern!“ Das ist eins von elf när­ri­schen Geboten, die von den Kinder-​Regenten aus der Stadt Dormagen und allen befreun­de­ten Narrenhochburgen beim 2. Kindertollitätenempfang im Historischen Rathaus erlas­sen wurden.

Der gemein­sa­men Einladung von Bürgermeister Erik Lierenfeld und der KG Ahl Dormagener Junge folg­ten nicht nur die bei­den ört­li­chen Kinderdreigestirne aus Stürzelberg und der Innenstadt. Mit dabei waren auch die KG Rot-​Weiß Rommerskirchen, die „Blauen Fünkchen“ Neuss, die Prinzengarde der Stadt Düsseldorf, die Große Monheimer KG, der Närrische Sprötz-​Trupp Gustorf, die KG Op de Höh Uerdingen sowie der Heimatverein Postalia und die IG Bercheser Veedelszoch aus Langenfeld.

Foto: Stadt

Viel Beifall beka­men die jun­gen Tollitäten, als sie sich mit ihrem Gefolge char­mant vor­stell­ten. So reimte die Rommerskirchener Prinzessin Eva I. vol­ler Stolz: „Viele Kostüme gibt es im Karneval. Clown oder Räuber, das ist egal. Das Eine jedoch ist gewiss für mich: Die wirk­li­che Prinzessin, das bin ich.“ Da freu­ten sich alle Gäste im Saal mit.

Besonders bedankte sich Bürgermeister Lierenfeld bei Klaus und Ingo Bouvelet, die auch dies­mal die Orden für die Nachwuchsregenten spen­de­ten. Gemeinsam setz­ten die Tollitäten dann ihre Gebote in Kraft. Dazu gehört, dass jedes Kind das Recht auf ein schö­nes Kostüm hat und auch die Erwachsenen sich ver­klei­den müs­sen. Die übli­chen Zeiten zum Schlafengehen gel­ten im Karneval selbst­ver­ständ­lich nicht.

Und: „Die Lehrer berück­sich­ti­gen, dass in der fünf­ten Jahreszeit die Schule nicht das Wichtigste ist und geben keine oder wenig Hausaufgaben auf.“

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