Dormagen: Mitteilung des Deichgräf – Hochwassermarke von 9,50 mKP wahr­schein­lich nicht erreicht

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Deichgräf Joachim Fischer teilte nach der Besprechung, am 05.01.2017, in der Deichzentrale mit, dass die Entwicklung am Kölner Pegel (KP) auch unter Berücksichtigung der Zuflüsse Oberstrom erwar­ten lässt, dass eine Hochwassermarke von 9,50 mKP wahr­schein­lich nicht erreicht wird, so dass die Schließung von Deichtoren nicht erfor­der­lich sein wird.

Sollte diese Situation trotz­dem ein­tre­ten, ist der Deichverband gerüs­tet, nach­dem im Sommer die Schließung eines Deichtores Gegenstand der jähr­li­chen Hochwasserschutzübung war. 

Hochwasser am Rhein, Januar 2018

Vorausschauend wird am Sonntag auf dem uct-​Gelände eine nied­rige mobile Hochwasserschutzwand auf­ge­baut. Für diese Arbeiten hat sich der Löschzug Stürzelberg zur Verfügung gestellt. Am Montag fin­det die Befüllung von meh­re­ren Tausend Sandsäcken statt, eine Aktion, die mit der Reservistenkameradschaft der Bundeswehr und dem Raphaelshaus durch­ge­führt wird. 

Die nächste Lagebesprechung in der Deichzentrale dient der Abstimmung wei­te­rer Aktionen. Teilnehmen wer­den neben den Leitern der fünf Bereiche ent­lang des Deiches, deren Vertreter, die Feuerwehr, das THW und andere hel­fende Hände sein. Außerdem hält der Deichverband über ein Alarmhandy Kontakt mit der Bezirksregierung.

Erschwerend zur Aufrechterhaltung der Kommunikation ist, dass sowohl das Internet, als auch das Telefon ohne Anschluss sind. Die Telekom hat den Fehler im Außenbereich fest­ge­stellt, was bedeu­tet, dass der Fehler wegen der dazu nöti­gen Tiefbauarbei-​ten nicht sofort beho­ben wer­den konnte. Die Deichzentrale ist über eine Rufumleitung auf ein Handy zu erreichen.

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