Landkreis-​Ranking: Jahr fängt gut an – Rhein-​Kreis Neuss schnei­det glän­zend ab

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Rhein-​Kreis Neuss – Mit gro­ßer Freude hat Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke auf das gute Abschneiden des Rhein-​Kreises Neuss beim Landkreis-​Ranking des renom­mier­ten Magazins „Focus money“ reagiert. 

Bei der Wirtschaftskraft lan­det der Rhein-​Kreis Neuss bun­des­weit auf Platz 26, im ver­gan­ge­nen Jahr lag er noch auf Rang 69. „Über diese Steigerung bin ich selbst über­rascht“, gestand Petrauschke und dankte den Menschen und Unternehmen für ihren Einsatz, der die­ses Resultat mög­lich gemacht hat.

Bei den Investitionen im ver­ar­bei­ten­den Gewerbe belegt der Kreis im Ranking Rang acht in Deutschland, was die Bedeutung von Branchen wie Chemie, Aluminium oder Nahrungsmittelindustrie für den Standort unterstreicht.

In Nordrhein-​Westfalen kommt der Rhein-​Kreis Neuss auf Platz zwei hin­ter der kreis­freien Stadt Köln. Auf der „Focus money“-Landkarte von NRW sind diese bei­den Gebietskörperschaften damit die ein­zi­gen grün mar­kier­ten Flecken an Rhein und Ruhr. Petrauschke kün­digte ein Schreiben an Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker an mit dem Vorschlag, den Gesprächsfaden über den Ausbau der gemein­sa­men Stärken und mög­li­che Kooperationen zu stärken.

Der Rhein-​Kreis Neuss ist ein natio­nal wie inter­na­tio­nal gefrag­ter Standort, und das wird durch das Ergebnis des Landkreis-​Tests ein­mal mehr unter­stri­chen. Dass wir bei der Vergleichsstudie erneut unter die Besten gekom­men sind, zeigt ein­drucks­voll, dass wir zu den dyna­mischs­ten Regionen in die­sem Land gehö­ren“, so der Landrat. Die „kern­ge­sunde Mischung“ von Branchen sowie mit­tel­stän­di­schen Unternehmen und gro­ßen Konzernen mache sich wie­der bezahlt.

Das gute Abschneiden ist laut Petrauschke aber kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. „Die wirt­schaft­li­chen Herausforderungen ver­än­dern sich heute in einem rasan­ten Tempo – Stichwort Digitalisierung. Mit einer Exportquote von über 50 Prozent müs­sen wir gemein­sam mit unse­ren Städten und Gemeinden alle Chancen in den alten und den neuen Märkten nut­zen, wenn wir wei­ter erfolg­reich blei­ben wol­len“, so der Landrat. Außerdem sei die Fachkräftesicherung eine große Herausforderung für Wirtschaft und Wirtschaftsförderung.

Der 15. „Focus money“-Landkreis-Test ver­gleicht die Wirtschaftskraft der Landkreise und kreis­freien Städte in Deutschland anhand fol­gen­der Kriterien: Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt (bezo­gen auf alle Erwerbspersonen), Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in jewei­li­gen Preisen zum Vorjahr, Bruttowertschöpfung (in jewei­li­gen Preisen je Erwerbstätigen), ver­füg­ba­res Einkommen pri­va­ter Haushalte (je Einwohner), Veränderung der Erwerbstätigenzahl zum Vorjahr, Investitionen im ver­ar­bei­ten­den Gewerbe (je Beschäftigten) und Veränderung der Bevölkerungszahl (im Vergleich zum Vorjahr).

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