Grevenbroich: Telefonbetrüger schei­tern an auf­ge­klär­ten Anschlussinhabern

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich /​Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Nachdem die Polizei von viel­fa­chen Betrugsversuchen durch „fal­sche Polizeibeamte” gegen­über Neusser Bürgerinnen und Bürgern berich­tete (Pressemitteilung vom 02.01.2018), haben Täter, mit einer ganz ähn­li­chen Masche, am Dienstag (2.1.) in Grevenbroich zugeschlagen.

Mehr als 20 Hinweise gin­gen bei der Polizei ein und bewei­sen, dass offen­bar alle Betroffenen, vor­wie­gend Senioren, gut infor­miert und ent­spre­chend sen­si­bi­li­siert sind hin­sicht­lich des Vorgehens der Täter.

Eine Dame aus Elsen erhielt gegen 19 Uhr einen Anruf eines ver­meint­li­chen Polizisten. Der Unbekannte behaup­tete, sie stünde auf der Liste einer Einbrecherbande und solle ihre Wertsachen vor­sichts­hal­ber in Sicherheit bringen.

Regelmäßig bie­ten die Trickbetrüger im Folgenden an, Wertsachen wie Schmuck und Bargeld in angeb­lich „amt­li­che Verwahrung” zu neh­men. Doch so weit kam es im vor­lie­gen­den Fall nicht. Die Seniorin ließ sich nicht auf das betrü­ge­ri­sche Angebot ein, son­dern hielt erst ein­mal Rücksprache mit einer Bekannten. Diese hatte bereits von der Masche der „fal­schen Polizeibeamten” gehört. Gemeinsam ent­schloss man sich rich­ti­ger Weise, die „echte” Polizei einzuschalten.

Aus die­sem Grund wer­den wir nicht müde, vor Telefonbetrügern zu war­nen. Wer der­art omi­nöse Anrufe erhält, sollte ein­fach auf­le­gen und kei­nes­falls Auskunft zu per­sön­li­chen Daten oder Vermögenswerten geben. Auf kei­nen Fall sollte man einer Übergabe von Wertsachen zustim­men, denn so erbeu­te­ten Täter im ver­gan­ge­nen Jahr schon viele Tausend Euro und große Mengen Schmuck.

Im Zweifelsfall kann man sich Rat bei Bekannten sowie Verwandten suchen oder sich gleich an die Polizei (02131 300–0) wenden.

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