Neuss: Brand im Keller eines Rohbaus – 2 ver­letzte Feuerwehrangehörige

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Zu einem Brand im Keller eines im Rohbau befind­li­chen Wohngebäudes wurde die Feuerwehr gegen 18:04 Uhr, am gest­ri­gen Donnerstag den 28.12.2017, auf die Hülchrather Straße in Weckhoven alarmiert. 

Bei Eintreffen der ers­ten Einsatzkräfte drang bereits dich­ter Rauch aus den Öffnungen des Gebäudes, sodass umge­hend die Alarmstufe erhöht und wei­te­res Personal von Feuerwehr und Rettungsdienst hin­zu­ge­zo­gen wurde. Erkundungen erga­ben schnell, dass es sich um ein leer­ste­hen­des Bauobjekt han­delt und keine Personen in Gefahr sind.

Sofort wurde ein Trupp mit einem Löschrohr in den Keller zur Brandbekämpfung ent­sen­det. Starke Rauchentwicklung, enorme Wärme und Flammen erschwer­ten die Brandbekämpfung für den ein­ge­setz­ten Trupp im Keller. Während der Löschtrupp zwecks Ablösung den Rückweg aus dem Keller antrat, kam es aus bis­lang unge­klär­ter Ursache zu einem Notfall bei dem die bei­den Feuerwehrmänner ver­letzt wurden.

Sofort wur­den bereit­ste­hende Rettungseinheiten in den Keller zur Befreiung der ver­un­fall­ten Kollegen kom­man­diert und konn­ten die in Not gera­te­nen nach kur­zer Zeit in die Hände des Rettungsdienstes über­ge­ben. Nach einer ers­ten medi­zi­ni­schen Versorgung vor Ort wur­den beide unter Notarztbegleitung in eine Spezialklinik trans­por­tiert. Nach den zur­zeit vor­lie­gen­den Erkenntnissen sind die Verletzungen zwar ernst, aber nicht lebensbedrohlich.

Im Anschluss an die gelun­gene Rettungsaktion wur­den alle Beteiligten Feuerwehrleute aus dem Einsatz ent­las­sen und auf der Feuerwache Hammfelddamm zusam­men­ge­zo­gen, wo bereits spe­zi­ell geschulte Seelsorger aus dem Rhein-​Kreis Neuss ihre Bereitschaft zu Gesprächen anbo­ten. Die Angehörigen der ver­un­fall­ten Feuerwehrleute wur­den eben­falls kon­tak­tiert und betreut.

Mit unse­ren Gedanken sind wir bei den ver­letz­ten Kollegen, ihren Lieben und ‑nicht zuletzt- bei Feuerwehrangehörigen, die die­sen Einsatz mit­er­lebt haben. Die wei­tere Brandbekämpfung wurde durch hin­zu­alar­mierte Einheiten durch­ge­führt, wel­che das Feuer gegen 23:30 end­gül­tig gelöscht hat­ten. Im Einsatz waren 5 Löschzüge, 4 Rettungswagen, 2 Notärzte, Leitstelle und Seelsorger Rhein-​Kreis Neuss.

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