Neuss: Stadtwerke las­sen Kabel im Spülbohrverfahren verlegen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Röckrath – Im Auftrag der Stadtwerke Neuss ver­legt der Verteilnetzbetreiber Westnetz GmbH der­zeit auf Neusser Netzgebiet rund zwei Kilometer Stromkabel von Röckrath zum Berger Hof (hin­ter Holzheim). 

Dabei wer­den eine Bahnlinie, eine Landstraße und die Autobahn 46 unter­quert. „Mit dem Horizontal-​Spülverfahren meis­tern die Fachleute diese Hürden umwelt­freund­lich, schnell und ohne große Verkehrsbehinderung“, erklärt Ekkehard Boden, tech­ni­scher Geschäftsführer der Stadtwerke Neuss.

Die Kabeltrasse ver­läuft an Wirtschaftswegen, land­wirt­schaft­li­chen Flächen und pri­va­ten Grundstücken vor­bei und wird in Teilbereichen im Spülbohrverfahren aus­ge­führt. „Dabei schiebt eine Spülbohranlage den Bohrer durch ein Einstiegsloch in der Erde nach vorn.

Das Bohrgestänge wird danach Stück für Stück ver­län­gert“, ergänzt Philipp Vieten, zustän­di­ger Bauausführungsplaner der Stadtwerke Neuss. Damit das Gestänge geschmei­dig den Boden durch­dringt und die ver­drängte Erde aus­spült, wird eine spe­zi­elle Bohrflüssigkeit aus Ton und Wasser mit eingeführt.

Ein Mitarbeiter unter­stützt den Fahrer des Spülbohrgerätes mit einem Ortungsgerät, damit das Bohrgestänge nicht von der vor­ge­se­he­nen Strecke abweicht. Nach erfolg­rei­cher Bohrung wird auf der gesam­ten Länge die neue Stromleitung eingezogen.

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