Meerbusch: Sicherer Umgang mit Adventsgestecken

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Gerade gegen Ende der Adventszeit sind viele Gestecke und Kränze tro­cken und sehr leicht brenn­bar. Hierbei ist es beson­ders rat­sam diese nur mit stand­si­che­ren und auf feu­er­fes­ten Unterlagen aufzustellen.

Auch bei der Verwendung von Schmuck sollte bedacht wer­den, dass keine Materialien wie Papier, Watte, Zelluloid oder Zellwolle ver­wen­det wer­den, da diese eben­falls beson­ders leicht bren­nen. In Kombination mit Kerzen müs­sen diese sicher befes­tigt sein und dür­fen nicht schon bei der kleins­ten Berührung umfallen.

Der Blick in die Umgebung der Adventsgestecke ist immer rat­sam: Die Umgebung sollte von leicht ent­zünd­li­chen Gegenständen (z.B. Papier oder Dekoration) frei­ge­hal­ten wer­den. Die Feuerwehr emp­fiehlt einen aus­rei­chend Sicherheitsabstand zwi­schen den Gestecken und brenn­ba­ren Vorhängen und Möbeln.

Wenn doch mal etwas pas­sie­ren sollte ist es wich­tig, dass anwe­sende Personen den Raum schnell ver­las­sen kön­nen. Deshalb sol­len die Adventsgestecke so auf­ge­stellt sein, dass im Falle eines Brandes der Raum immer unge­hin­dert ver­las­sen wer­den kann. Die Gestecke mit bren­nen­den Kerzen dür­fen nie unbe­auf­sich­tigt gelas­sen werden.

Gerade bei Kindern ist es wich­tig, dass diese nicht alleine mit Kerzen, Zündhölzern und Feuerzeugen spie­len. Ratsam ist es, immer einen Eimer mit Wasser oder bes­ser einen Feuerlöscher griff­be­reit zu haben.

In der Wohnung ange­brachte Rauchmelder bie­ten nicht nur in der Vorweihnachtszeit einen aus­rei­chen­den Schutz für die Bewohner. Gerade Schwelbrände, die die Brandopfer nachts im Schlaf über­ra­schen, gehen mit der Entwicklung von hoch­gif­ti­gem Rauch ein­her, der lei­der häu­fig Todesursache ist. Denn im Schlaf ist der Geruchssinn der Menschen stark ein­ge­schränkt, so dass ein recht­zei­ti­ges Bemerken des Brandes oft nicht mög­lich ist.

Daher sind Rauchmelder auch ein idea­les Geschenk für die Liebsten. Für alle Fälle – falls es doch passiert

  • Ruhe bewah­ren!
  • Sofort Löschversuch unternehmen
  • Bei einem unkon­trol­lier­ten Brand, sofort den Gefahrenbereich ver­las­sen und die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 anrufen
  • Beim Verlassen andere Mitbewohner infor­mie­ren und Kindern, Älteren und Kranken beim Verlassen des Hauses helfen
  • Die Feuerwehr an der Grundstückseinfahrt erwarten
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