Neuss: Zeughauskonzerte – Jungmeisterkonzert in Kooperation mit der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf – 19.01.2018

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Zwanzig Finger zugleich tan­zen beim Jungmeisterkonzert im Zeughaus am Freitag, 19. Januar 2018, 20 Uhr, über die Tasten der bei­den gro­ßen Konzertflügel im Zeughaus Neuss. 

Im Laufe eines facet­ten­rei­chen Abends stel­len sechs junge Künstlerinnen Meisterwerke der zwei- und vier­hän­di­gen Klavierliteratur von Mozart, Rachmaninoff, Liszt, Milhaud, Lutoslawki und Viozzi vor.

Seit vie­len Jahren ver­bin­det die Zeughauskonzerte Neuss eine erfolg­rei­che Zusammenarbeit mit der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, die regel­mä­ßig einige ihrer talen­tier­tes­ten Schüler und Schülerinnen aus der Klasse von Barbara Szczepanska im Zeughaus präsentiert.

Victoria Wachenfeld, Foto Künstlerin

Eine der jun­gen Damen, die auf­grund ihrer über­durch­schnitt­li­chen Begabung schon vor der Hochschulreife ihr Studium begin­nen dür­fen, ist die Neusserin Victoria Wachenfeld: Sie war zehn Jahre alt, als sie beim „Jüngstmeisterkonzert“ 2016 mitwirkte.

Gemeinsam mit ihrer gleich­alt­ri­gen Kommilitonin Kerstin Tang wid­met sich Victoria Wachenfeld zu Beginn des Abends einer Rarität von Wolfgang Amadeus Mozart: dem Larghetto und Allegro für zwei Klaviere, die nach dem Tode ihres Schöpfers durch Abbé Maximilian Stadler in eine auf­führ­bare Form gebracht wurden.

Die bei­den Düsseldorferinnen Yumeka Nakagawa und Lisa Zhu spie­len die Barcarolle aus Sergej Rachmaninoffs Sechs Stücken op. 11, und Yumekas ältere Schwester Yuna Nakagawa stürzt sich mit der jun­gen Chinesin Vanessa Tao Huang in die Reminiscences de Don Juan, die in kei­nem Takt ihren Komponisten Franz Liszt ver­leug­nen können.

Prof. Barbara Szczepanska, Foto S. Diesner

Nach der Pause folgt – wie­der mit dem Doppel Yumeka und Lisa – der tem­pe­ra­ment­volle Scaramouche von Darius Milhaud. Anschließend prä­sen­tie­ren sich Kerstin Tang (mit Franz Schuberts Impromptu Es-​dur op. 90 Nr. 2) und Victoria Wachenfeld (mit Liszts Liebestraum) zunächst solis­tisch, bevor sie das Tempo di Samba des Italieners Giulio Viozzi (1912–1984) zünden.

Auf wir­kungs­volle Weise lei­ten sie zum Finale über, für das Yuna Nakagawa und Vanessa Tao Huang Witold Lutoslawkis Variationen über ein Thema von Paganini aus dem Jahre 1941 aus­ge­wählt haben – ein kon­zen­trier­tes Feuerwerk am Rande einer Moderne, die längst klas­sisch gewor­den ist. Die Einführung um 19.15 Uhr erfolgt durch Matthias Corvin.

Einzelkarten kön­nen an den bekann­ten Vorverkaufsstellen, über die Karten-​Hotline unter 02131–5269 9999 oder über das Internet unter www​.zeug​haus​kon​zerte​.de bestellt wer­den (zuzüg­lich Servicekosten).

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