Meerbusch: Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus – Vorsicht vor Betrügern

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch (ots) – Am Dienstag (19.12.) erreich­ten die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss Hinweise auf meh­rere betrü­ge­ri­sche Anrufe, bei denen sich Unbekannte als Polizeibeamte ausgaben.

Einen sol­chen Anruf erhiel­ten gleich meh­rere Bewohner aus dem Meerbuscher Stadtgebiet. Am ande­ren Ende der Leitung behaup­tete eine männ­li­che Stimme, von der Kriminalpolizei zu sein. Im Verlauf des Gesprächs frag­ten die „fal­schen Polizisten” ihre zumeist älte­ren Opfer nach Wertgegenständen und Bargeld in der Wohnung.

Die Angerufenen erkann­ten recht­zei­tig die kri­mi­nel­len Absichten, been­de­ten die Gespräche und ver­stän­dig­ten die „rich­tige” Polizei. Es kam in den vor­lie­gen­den Fällen zu kei­ner wei­te­ren Kontaktaufnahme, so dass auch kein Schaden entstand.

Die Masche der Betrüger ist nicht neu. Üblicherweise bie­tet der fal­sche Kripobeamte im Weiteren an, die Wertgegenstände sicher bei der Polizei zu ver­wah­ren. Dafür würde ein Kollege vor­bei­kom­men und diese abho­len. Tipps der „ech­ten Polizei”, um nicht Opfer von Betrügern zu werden:

  • Geben Sie keine per­sön­li­chen Daten heraus.
  • Beenden Sie das Gespräch – legen Sie auf.
  • Lassen Sie sich nicht ein­schüch­tern oder drängen.
  • Notieren Sie – wenn mög­lich – Uhrzeit des Anrufes, den Namen des angeb­li­chen Polizisten und die Telefonnummer.
  • Informieren Sie anschlie­ßend die Polizei (02131–3000 oder Notruf 110). 

Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird sich nie­mals am Telefon nach dem Aufbewahrungsort von Schmuck und Bargeld erkundigen.

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