Meerbusch: Sternsinger-​Abordnungen aus den Pfarrgemeinden zu Gast im Rathaus

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Auch in den katho­li­schen Kirchengemeinden Meerbuschs wer­den rund um den Dreikönigstag am 6. Januar wie­der die Sternsinger von Haus zu Haus zie­hen, den Segensspruch „20+C+M+B+18” („Christus man­sio­nem bene­di­cat” – „Christus segne das Haus”) an die Türen schrei­ben und Spenden sammeln.

Jetzt star­te­ten Abordnungen aus den Meerbuscher Stadtteilen mit den Pfarrern Norbert Viertel und Michael Berning tra­di­ti­ons­ge­mäß den ers­ten Hausbesuch im Rathaus ab. Der stell­ver­tre­tende Bürgermeister Leo Jürgen emp­fing die klei­nen Gäste. Dabei gab’s wie immer den ers­ten Geldschein in die Sammelbüchsen.

Foto: Stadt

Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und welt­weit!” heißt das Leitthema des Sternsingens 2018. Leo Jürgens hofft, dass in die­sem Jahr beson­ders viele Meerbuscher die Sternsinger zu sich ins Haus bestel­len und Spenden. „Das Sternsingen ist die welt­weit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. Dieser frühe ehren­amt­li­che Einsatz unse­rer Jungen und Mädchen ver­dient unbe­dingt Unterstützung.”

Der tra­di­tio­nelle Besuch im Rathaus dient immer auch dazu, den klei­nen Königen kind­ge­recht nahe zu brin­gen, wel­chen Hintergrund ihre ehren­amt­li­che Aufgabe hat. Der Einsatz der Sternsinger rich­tet sich in die­sem Jahr vor allem dar­auf, den Teufelskreis von Armut, feh­len­der Bildung und Kinderarbeit in den wirt­schaft­lich unter­ent­wi­ckel­ten Ländern der Welt zu durch­bre­chen. Bildung, so hieß es, sei eine Chance, der Armut zu ent­kom­men. Regierungen müss­ten Schulbildung, Schulmaterial, Gesundheitsvorsorge und Schulessen kos­ten­los anbie­ten, damit Kinder nicht mehr zum Haushaltseinkommen bei­tra­gen müs­sen. So könn­ten arme Familien ent­las­tet und unter­stützt wer­den. Nur dann sei Schule für viele Kinder erst möglich.

Die Träger der Aktion, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), haben ein gan­zes Bündel von Zielen und Maßnahmen fest­ge­schrie­ben, um mehr öffent­li­ches Bewusstsein für die Zusammenhänge von Handel, Konsum und Kinderarbeit zu wecken. Zur Besserung der Lage, so das Kindermissionswerk, könne jeder Einzelne sei­nen Teil beitragen:

Auch wenn die Herstellung export­ori­en­tier­ter Produkte nur einen gerin­ge­ren Teil aus­beu­te­ri­scher Kinderarbeit aus­ma­che, sei der eigene Konsum ein wich­ti­ger Faktor. Wer weni­ger kon­su­miere und Produkte aus dem Fairen Handel bevor­zuge, nehme ein Stück Verantwortung in glo­ba­len Fragen wahr.

(15 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)