Jüchen: Zweckverband Tagebaufolge(n)landschaft nimmt Arbeit auf

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Am 8. Dezember ist die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler erst­ma­lig zu ihrer kon­sti­tu­ie­ren­den Sitzung zusammengekommen. 

In die­ser Sitzung wur­den die not­wen­di­gen Beschlüsse gefasst, um den Zweckverband arbeits­fä­hig zu machen. Insbesondere wur­den Martin Heinen, Mitglied der Verbandsversammlung, zum Vorsitzenden der Verbandsversammlung und Dr.-Ing. Gregor Bonin, Dezernent für Planen, Bauen, Umwelt und Mobilität der Stadt Mönchengladbach, zum Verbandsvorsteher gewählt.

Der Zweckverband hat sich zum Ziel gesetzt, den durch den Tagebau über meh­rere Generationen bean­spruch­ten Raum gemein­sam zum Wohle der Kommunen und ihrer Bevölkerung zu gestal­ten. Er bear­bei­tet die Themenfelder Landschaft, Gesellschaft, Wirtschaft, Städtebau und Infrastruktur. Darüber hin­aus führt er die Abstimmung der gemein­sa­men Planungen, die gemein­same Weiterentwicklung der Perspektiven, die Qualitätssicherung, die Wahrnehmung der Aufgaben als wei­te­rer Träger öffent­li­cher Belange in den gesetz­li­chen Planungsverfahren und die gemein­same Flächenentwicklung und –bewirt­schaf­tung durch. So sol­len die Auswirkungen der Tagebaue gemin­dert werden.

v.l.n.r.: Bürgermeister Jürgen Frantzen, Titz, Bürgermeister Peter Jansen, Erkelenz, Bürgermeister Harald Zillikens, Jüchen, Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Mönchengladbach, Dr. Ing. Gregor Bonin, Verbandsvorsteher Zweckverband Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler
Martin Heinen, Vorsitzender der Verbandsversammlung Zweckverband Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler, Foto: Gemeinde

Diese Vorhaben kön­nen ziel­ge­recht nur mit dem Bergbauunternehmen RWE Power AG geplant und umge­setzt wer­den. Deshalb unter­stützt das Unternehmen RWE Power AG den Zweckverband als bera­ten­des Mitglied finan­zi­ell und durch Sach- und Planungsleistungen bei der Wahrnehmung sei­ner Aufgaben.

Eine der wich­ti­gen ers­ten Aufgaben wird es neben der Konkretisierung ers­ter Schritte zur Umsetzung des Drehbuchs sein, eine Geschäftsführung zu gewin­nen, die die Interessen des Zweckverbandes gegen­über den ver­schie­de­nen Akteuren wahr­nimmt und die Planungen zur Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler voranbringt.

Die Bürgermeister der vier am Zweckverband betei­lig­ten Kommunen Hans Wilhelm Reiners, Peter Jansen, Harald Zillikens und Jürgen Frantzen freuen sich, dass ein Jahr nach Präsentation der Ergebnisse des „Drehbuchs zur Tagebaufolge(n)landschaft“ nun mit dem Zweckverband Strukturen geschaf­fen wur­den, die eine Umsetzung der dort ent­wi­ckel­ten Ideen ermög­li­chen. Der Zweckverband werde zukünf­tig eine sehr gute Plattform bie­ten, in des­sen Rahmen die betei­lig­ten Kommunen über ver­bin­dende Chancen im Umfeld des Tagebaus spre­chen, anstatt über ein tren­nen­des Loch. Herr Eyll-​Vetter ergänzt: „Diese wich­tige Initiative der vier Kommunen ist gut für die Region. Sie bün­delt eine Menge Energie und Know-​how und ebnet den gemein­sa­men Weg in die Zukunft. Es ist für uns ganz klar, dass wir sie unter­stüt­zen. Denn wir füh­len uns der Region und ihren Einwohnern lang­fris­tig verpflichtet.“

Herr Dr. Bonin: „Bereits im kom­men­den Jahr beab­sich­tigt der Zweckverband aus den Ideen des Drehbuchs vor Ort sicht­bare Umsetzungen des grü­nen Bandes zu rea­li­sie­ren. So wird auch für die Bürgerinnen und Bürger sicht­bar, dass die Arbeit des Zweckverbandes nicht nur die Planungsaufgabe umfasst, son­dern ein akti­ves Kümmern zum Wohle unse­rer Heimat bedeutet.

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