Dormagen: Nach Wohnungseinbruch: Teenager wehrt sich bei Festnahme mit Schraubendreher

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Horrem (ots) – Nahe der Rembrandtstraße in Horrem über­raschte ein Hausbewohner am Mittwoch (13.12.), kurz nach 10 Uhr, zwei Mädchen in sei­ner Wohnung. 

Das Duo durch­wühlte die Schränke. Während einer von ihnen die Flucht gelang, konnte der Zeuge die Komplizin fest­hal­ten. Doch sie wehrte sich nach Leibeskräften und ver­letzte den Dormagener mit einem Schraubendreher, der zuvor ver­mut­lich zum Aufhebeln der Terrassentür gedient hatte.

Die Polizei rückte mit meh­re­ren Streifenwagen an, nahm die reni­tente mut­maß­li­che Einbrecherin fest und fahn­dete, unter ande­rem mit einem Polizeihubschrauber, nach der flüch­ti­gen Mittäterin.

  • Diese soll etwa 16 bis 20 Jahre alt und von sehr zier­li­cher Statur gewe­sen sein.
  • Sie hatte schwarze Haare.
  • Die Festgenommene stammt nach eige­nen Angaben nicht aus Deutschland und hat auch kei­nen fes­ten Wohnsitz in der Bundesrepublik.

Ihre Identität konnte bis­lang nicht zwei­fels­frei geklärt wer­den. Während die Verdächtige behaup­tet, gerade ein­mal 13 Jahre alt (und somit straf­un­mün­dig) zu sein, gin­gen die Ermittler davon aus, dass sie älter ist. Aus die­sem Grund wurde ein Altersgutachten in Auftrag gege­ben. Nach den ers­ten Ergebnissen dürfte sie min­des­tens 16 Jahre alt sein.

Die Ermittlungen gegen die Jugendliche und die Fahndung nach ihrer Komplizin über­nahm das zen­trale Kriminalkommissariat für Wohnungseinbruchdiebstahl der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss. Die Spurenauswertung dau­ert an. Die Kriminalpolizei prüft zudem, ob die Jugendliche für wei­tere Wohnungseinbrüche in Betracht kommt.

Der Verletzte konnte nach ambu­lan­ter Behandlung nach Hause ent­las­sen wer­den. Hinweise zu der beschrie­be­nen und nach wie vor flüch­ti­gen Mittäterin nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02131 300–0 entgegen.

(1.780 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)