Dormagen: Blitzer an Unfallkreuzung geht in Betrieb

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – An der Unfallkreuzung L 280/​L 380 müs­sen sich Ra-​ser vor­aus­sicht­lich ab dem kom­men­den Donnerstag (14. Dezember) vor einem sta­tio­nä­ren „Blitzer“ hüten.

Die Radaranlage wird dort vor­über­ge­hend auf­ge­stellt, um die Geschwindigkeit der Autofahrer und damit hof­fent­lich auch die Zahl der Verkehrsunfälle zu sen­ken“, sagt der städ­ti­sche Ordnungsdezernent und Erste Beigeordnete Robert Krumbein.

Der Blitzer steht an der L 380 in Höhe der Steigung vor Kreuzung mit der L 280 auf Nievenheimer Seite. Autofahrer, die dort mit über­höh­tem Tempo unter­wegs sind, kön­nen wegen der vor­han­den Kuppe erst spät erken­nen, wenn ihre Fahrbahn von Linksabbiegern gekreuzt wird. Die zuläs­sige Höchstgeschwindigkeit beträgt an die­ser Stelle 50 Stundenkilometer.

Messungen des städ­ti­schen Radarwagens erga­ben jedoch, dass sich viele Verkehrsteilnehmer nicht an die­ses Limit hal­ten. Spitzenreiter war ein Verkehrssünder, der den Knotenpunkt an einem Dienstag um 16.54 Uhr mit 167 Stundenkilometern über­fuhr. Der Stadtrat hatte daher der sta­tio­nä­ren Radaranlagen zur dau­er­haf­ten Überwachung zugestimmt.

Wir haben die Anlage vor­erst bis 2019 gemie­tet. Dann will der Landesbetrieb Straßen NRW die Kreuzung umbauen und ver­kehrs­si­che­rer gestal­ten“, so Krumbein. Nachdem die elek­tri­schen Anschlüsse und das Fundament her­ge­stellt sind, wird der Blitzer vor­aus­sicht­lich am mor­gi­gen Mittwoch auf­ge­stellt, falls das Wetter nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht. Ab Donnerstag ist er dann in Betrieb.

(424 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)