Dormagen: Mehr Transparenz und bür­ger­freund­li­che Information – Stadtverwaltung schal­tet Open-​Data-​Portal frei

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Open Data – die­ser Begriff steht für die Idee, Daten frei zugäng­lich zu machen und dadurch mehr Transparenz und bür­ger­freund­li­che Nutzungsmöglichkeiten zu erreichen.

Auch die Stadtverwaltung sieht darin eine Chance. „Im Zeichen von Demokratie und Bürgerbeteiligung wer­den wir uns hier in Zukunft noch stär­ker öff­nen, solange im Einzelfall nicht kon­krete Datenschutzgründe dage­gen spre­chen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. In der Ratssitzung am 7. Dezember gab er das Startsignal für ein neues Open-​Data-​Portal, das die städ­ti­sche IT-​Abteilung ein­ge­rich­tet hat.

Ab sofort kön­nen sich die Dormagener hier zen­tral über wich­tige Themen von Wahlergebnissen über die Straßenreinigung bis hin zur Entwicklung der Müllmengen in den letz­ten Jahren informieren.

Das Internet-​Portal bie­tet dazu eine Reihe von inter­es­san­ten Filtern“, erläu­tert Gerhard Heeke, der das Projekt koor­di­niert. Wer sich zum Beispiel dafür inter­es­siert, wel­che Kindertagesstätten sich in einem Stadtteil befin­den oder an wel­chen Problemstellen immer wie­der wilde Abfälle von Bürgern über den städ­ti­schen „Mängelmelder“ mit­ge­teilt wer­den, kann sich die Daten ent­spre­chend nach Ortsteilen sor­tie­ren lassen.

Mit Geo-​Daten ist eben­falls das Verzeichnis der „Stolpersteine“ im Stadtgebiet unter­füt­tert. So las­sen sich die Mahnmale, die an ermor­dete oder ver­trie­bene jüdi­sche Mitbürger erin­nern, leicht im Straßenpflaster vor den ehe­ma­li­gen Wohnhäusern fin­den. Ebenfalls bereits erfasst sind die städ­ti­sche Denkmalliste, das Schulverzeichnis, die Standorte der Freifunk-​Router und die Entwicklung der Ganztagsplätze an Schulen seit 2016.

Wer immer schon ein­mal erfah­ren wollte, aus wie vie­len Ländern auf die­ser Erde unsere städ­ti­sche Website besucht wird, hat dazu genauso die Möglichkeit“, schmun­zelt Heeke.

Die Freigabe des Internet-​Portals ist nur ein ers­ter Schritt für die Verwaltung. „In den kom­men­den Jahren wer­den hier noch viele wei­tere Inhalte ein­pfle­gen, die von all­ge­mei­nem Interesse sind. Das reicht von Umweltdaten über Verkehrsdaten bis zu unse­rem Haushalt“, kün­digt der Bürgermeister an. Unter open​data​.dor​ma​gen​.de ist das Internetportal zu fin­den. Beim ers­ten Besuch ist eine kurze Anmeldung erforderlich.

(63 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)