Neuss: Nach Öffentlichkeitsfahndung – Versuchter Raub auf Kiosk geklärt

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Wir berich­te­ten mit unse­ren Pressemitteilungen vom 05.12.2017 sowie 29.11.2017 über einen ver­such­ten Raub in Neuss. Inzwischen besteht ein kon­kre­ter Tatverdacht gegen zwei Schüler aus Neuss.

Zwei Verdächtige hat­ten am Montag (27.11.), gegen 15:20 Uhr, unter Vorhalt eines Messers ver­sucht, einen Kiosk in Neuss an der Annostraße zu über­fal­len. Anhand einer Überwachungskamera konnte der Kioskbetreiber, der sich zu die­sem Zeitpunkt nicht im Verkaufsraum befand, beob­ach­ten, dass die Unbekannten Schals vor das Gesicht gezo­gen hat­ten und einer ein Messer in der Hand hielt.

Die Verdächtigen mach­ten einen Rückzieher und ver­lie­ßen den Kiosk, bevor es zu einer Konfrontation mit dem Besitzer kam. Seit dem 05.12.2017 fahn­de­ten die Ermittler mit zwei Fotos nach dem Duo.
Am Mittwoch (6.12.) ging der ent­schei­dende Hinweis bei der Polizei ein. Anhand der ver­öf­fent­lich­ten Aufnahmen im Internet hat­ten zwei Zeugen das ver­däch­tige Duo im Alter von 16 und 17 Jahren wie­der­erkannt und nament­lich benannt.

Kommissar Zufall kam den Ermittlern dann noch zu Hilfe. Einer der bei­den Verdächtigen hatte am Mittwoch ohne­hin einen Vernehmungstermin bei der Kriminalpolizei in Neuss. Er sollte zu einem Hausfriedensbruch befragt wer­den. Der 16-​Jährige kam in Begleitung sei­nes 17-​jährigen Kumpels zur Polizei. Der 17-​Jährige war auf den Fahndungsfotos eben­falls wie­der­erkannt wor­den. Kurzerhand wur­den die bei­den Neusser von den Raubermittlern mit den Fahndungsfotos kon­fron­tiert. Die Schüler leg­ten ein Teilgeständnis ab.

Im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung stell­ten die Kriminalbeamten Kleidung sicher, die mög­li­cher­weise wäh­rend der Tat getra­gen wurde. Die bei­den Jugendlichen wur­den nach ihren Vernehmungen in die Obhut der Eltern übergeben.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei – ins­be­son­dere zur Frage, ob die bei­den für wei­tere Taten in Betracht kom­men – dau­ern an. Die Öffentlichkeitsfahndung vom 05.12.2017 ist hier­mit beendet.

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