Meerbusch: Bahnbetriebsunfall in Meerbusch-​Osterath – Bundespolizei ermit­telt

Meerbusch – Krefeld – Neuss (ots) – Gestern Abend (05. Dezember 2017) kam es auf der Bahnstrecke Neuss in Richtung Krefeld, im Bereich der Ortslage Meerbusch-​Osterath, zu einem Bahnbetriebsunfall.

Nach der­zei­ti­gem Kenntnisstand fuhr ein National Express Zug (RE 32547), gegen 19:28 Uhr, auf einen vor­aus­fah­ren­den Güterzug auf.

Zu die­sem Zeitpunkt befan­den sich in dem Personenzug, nach neu­es­ten Informationen der Feuerwehr Meerbusch, bis zu 150 Reisende, von denen bis zu 5 leicht bis mit­tel­schwer ver­letzt wur­den. Nachdem die Oberleitung abge­schal­tet und geer­det wer­den konnte, begann die Feuerwehr mit der Rettung der Reisenden aus dem Zug.

Der Triebfahrzeugführer des auf den Güterzug auf­fah­ren­den National Express Zuges konnte eben­falls geret­tet wer­den und blieb äußer­lich unver­letzt. Er stand jedoch unter Schock. Nach der­zei­ti­gem Kenntnisstand kön­nen schwer- bzw. lebens­ge­fähr­li­che Verletzungen bei den Reisenden aus­ge­schlos­sen wer­den.

Aktuell lau­fen die Rettungsmaßnahmen der Feuerwehr. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang auf­ge­nom­men.

Nachtrag 22:54 Uhr
Nach Angaben des Rettungsdienstes wur­den im National Express Zug 41 Personen leicht ver­letzt. Drei Reisende sol­len schwer ver­letzt wor­den sein (u.a. Beinfraktur).

Nachtrag 00:57 Uhr

Die gute Nachricht die­ses Abends ist:” Für keine Person bestand Lebensgefahr. Niemand wurde schwerst ver­letzt!”.

Die Feuerwehr hat mitt­ler­weile die Rettung der Reisenden abge­schlos­sen. Nach der­zei­ti­gem Kenntnisstand hiel­ten sich im dem Personenzug 155 Reisende auf. Von die­sen wur­den 41 leicht ver­letzt. Drei Reisende mit­tel­schwer und drei wei­tere Personen schwer ver­letzt.

Die Bundespolizei ihre Ermittlungen zur Ursache des Bahnbetriebsunfalls fort. Diese wer­den Zeit in Anspruch neh­men. Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung wurde bereits infor­miert und wird ihrer­seits Ermittlungen auf­neh­men.

Die Hotline für Angehörige (0211 179276–411) bleibt wei­ter geschal­tet.

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