Meerbusch: Bürgermeisterin Mielke-​Westerlage – Runder Tisch zum Konverterstandort für Anfang nächs­ten Jahres geplant

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Mit einem run­den Tisch, an dem unter ande­ren Vertreter des Netzbetreibers Amprion, der Bundesnetzagentur, die Regierungspräsidentin Brigitta Radermacher, der Vorsitzende des Regionalrates, Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, und die Bürgermeisterinnen aus Meerbusch und Kaarst teil­neh­men sol­len, soll das wei­tere Verfahren für einen Standort des viel dis­ku­tier­ten Stromkonverters erör­tert werden.

Der abschlie­ßende Teilnehmerkreis werde vom Ministerium noch ent­schie­den. Die Runde soll Ende Januar, Anfang Februar 2018 unter Leitung des NRW-​Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie stattfinden.

Das ist ein Ergebnis eines rund 90-​minütigen, in sehr sach­li­cher Atmosphäre geführ­ten Gesprächs, zu dem Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage und ihre Kaarster Amtskollegin Ulrike Nienhaus heute im Büro von Staatssekretär Christoph Dammermann zusam­men­ge­kom­men sind.

Dammermann hatte die bei­den Bürgermeisterinnen mit der Ankündigung nach Düsseldorf ein­ge­la­den, das Ministerium werde nun ver­mit­telnd in die Standortsuche ein­grei­fen. Der Staatssekretär stellte klar, dass im Sinne einer gelin­gen­den Energiewende alle Beteiligten und Gremien gefor­dert seien, „in gebo­te­ner Zeit” einen mög­lichst wenig belas­ten­den Standort für den nörd­li­chen Konverter fest­zu­le­gen. Dies sei eine sach­li­che Notwendigkeit.

Die Landesregierung wolle ihren Beitrag dazu leis­ten, einen Standort zu fin­den, der rechts­si­cher ent­wi­ckelt wer­den könne und zugleich am wenigs­ten belas­tend für die Menschen sei. Die anste­hende Entscheidung über den Regionalplan schließe spä­tere Änderungen nicht aus.

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