Konverter-​Standort: Ministerium greift Kaarster Idee des Runden Tisches auf

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die Suche nach einem geeig­ne­ten Standort für den Konverter wird in den ers­ten Monaten 2018 zum Thema eines Runden Tisches aller Prozessbeteiligten: 

Dies ist das Ergebnis eines Gesprächs im Wirtschaftsministerium heute Morgen, an dem neben Staatssekretär Christoph Dammermann die Bürgermeisterinnen der Städte Kaarst und Meerbusch, Dr. Ulrike Nienhaus und Angelika Mielke-​Westerlage, teil­ge­nom­men haben. Zum Runden Tisch wird das Ministerium einladen.

Die Kaarster Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus ist mit dem heu­ti­gen Gesprächsverlauf zufrie­den: „Es war ein sehr sach­li­ches, ziel­ori­en­tier­tes Gespräch. Ich habe die Position der Stadt Kaarst deut­lich gemacht und erfolg­reich für unsere Idee des Runden Tisches gewor­ben. Ziel ist es, den best­mög­li­chen Standort für den Konverter zu fin­den. Dies bedeu­tet: Der Standort muss nach objek­ti­ven Kriterien ermit­telt wer­den, rechts­si­cher sein und eine größt­mög­li­che Akzeptanz bei den Bürgern finden.“

Mitte Dezember wird der Regionalplan ver­ab­schie­det, die Kaarster Dreiecksfläche ist nach jet­zi­gem Stand wei­ter­hin als Kiesfläche vor­ge­se­hen. „Im Gespräch ist auch deut­lich gewor­den, dass nach dem Inkrafttreten des neuen Regionalplanes Änderungsverfahren nicht aus­ge­schlos­sen sind. Umso wich­ti­ger ist aus mei­ner Sicht im Rahmen des Standortsuchverfahrens die Beteiligung der Kommunen, des Regionalrates, des Ministeriums und des Unternehmens.

Ich danke dem Ministerium aus­drück­lich für die Bereitschaft, sich aktiv in den Prozess ein­zu­schal­ten“, sagt Nienhaus abschließend.

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