Dormagen: Straberg rüs­tet sich für den Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Noch gut ein hal­bes Jahr haben die Straberger Zeit, um sich auf ihre Teilnahme an dem Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ vorzubereiten. 

Für den Besuch der Bewertungskommission gibt es jetzt zumin­dest einen gro­ben Termin“, berich­tete Koordinator Manfred Steiner beim jüngs­ten Treffen des Organisationsteams. Zwischen dem 4. und dem 15. Juni müs­sen sich die Straberger auf ihren gro­ßen Auftritt ein­rich­ten. Zwei Stunden haben sie dann die Gelegenheit, ihr Walddorf in Bestform zu präsentieren.

Nach ihrem gemein­sa­men Sieg mit Hülchrath auf Kreisebene in die­sem Jahr wol­len die Straberger auch auf Landesebene gut abschnei­den. Bei dem Vorbereitungstreffen wur­den dafür flei­ßig Ideen geschmie­det. Ein wich­ti­ger Punkt ist die Integration von Neubürgern: Dafür wird schon eif­rig an dem neuen Internetportal Straberg​.de mit vie­len Informationen rund um Termine, Vereine, Geschäfte und Einrichtungen im Walddorf gear­bei­tet. Auch über einen regel­mä­ßi­gen Newsletter und spe­zi­elle Führungen für Neubürger denkt das Organisationsteam nach.

Eine unge­wöhn­li­che Idee ist ein „Dorf-​Auto, das der gan­zen Ortsgemeinschaft für soziale Zwecke zur Verfügung ste­hen soll. Mit dem Elektromobil könn­ten zum Beispiel Einkaufsgemeinschaften für Senioren oder Jugendprojekte unter­stützt wer­den. Auch eine „Mitfahrbank“ als Treffpunkt für Fahrgemeinschaften ist im Gespräch.

Foto: Stadt

Die wei­te­ren Vorschläge rei­chen von einer Verschönerung des Linden-​Kirch-​Platzes über mehr Grün im Ort und eine öko­lo­gi­sche Aufwertung bis hin zu einem ehren­amt­lich betrie­be­nen Dorf-​Café. In die Planungen zur Zukunft der Straberg-​Nievenheimer Seeplatte will sich das Organisationsteam mit vie­len Anregungen ein­brin­gen. Der Erhalt des Alfred-​Delp-​Hauses war ein wich­ti­ges Thema an dem Abend – und auch der Wunsch, dass das Pfarrfest nach einem Jahr Pause künf­tig wie­der stattfindet.

Aus allen die­sen Vorschlägen müs­sen wir jetzt eine Agenda mit kurz­fris­ti­gen, mit­tel­fris­ti­gen und lang­fris­ti­gen Zielen ent­wi­ckeln“, so Steiner.

Am ers­ten Dezember-​Wochenende freuen sich die Straberger erst ein­mal auf ihre „1. Schneeparty“ rund um den „Mount Hubertus“ am Schützenhaus. Der FC Straberg sorgt für die­ses Event, bei dem eine Rodelbahn mit künst­li­chem Schnee aus der Skihalle in Neuss errich­tet wird. Auch mit die­sem Novum wol­len die Straberger beim Landeswettbewerb punk­ten. Der Vorschlag wurde schon gemacht, dar­aus einen regel­mä­ßi­gen Weihnachtsmarkt zu entwickeln.

An unse­ren Vorbereitungstreffen, die jeden Monat statt­fin­den, kön­nen alle inter­es­sier­ten Bürger teil­neh­men“, appel­liert Steiner. 16 Straberger waren dies­mal dabei. Am 9. September 2018 darf das Walddorf gespannt sein: Dann wird das Ergebnis des Landeswettbewerbs verkündet.

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