Rommerskirchen: Gemeinde will wei­ter so wenig Windkraft wie möglich

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Seit gerau­mer Zeit ist das Thema Windkraft in der Gemeinde Rommerskirchen in der Diskussion. Von Beginn an war der Rat der Gemeinde sich einig: 

Wir wol­len so wenig Windkraftanlagen wie mög­lich.” Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Rommerskirchen ist von der Stromproduktion schon heute über­pro­por­tio­nal betrof­fen. Wir lie­gen z.B. im Schatten der Braunkohlekraftwerke und unsere Gemeinde wird an zahl­rei­chen Stellen von Höchstspannungsleitungen durchschnitten.

Wir wol­len unse­ren Bürgerinnen und Bürgern die Lebensqualität, die unse­ren Ort aus­zeich­net, erhal­ten.” Ursprünglich wur­den weite Teile des Gemeindegebietes von der Regionalplanung in Düsseldorf als Windkraftpotentialflächen dekla­riert. Damit wäre es mög­lich gewe­sen, dut­zende Windkraftanlagen in Rommerskirchen zu platzieren.

Im Laufe eines lang­wie­ri­gen Planungsprozesses hat die Gemeinde, zusam­men mit einem beauf­trag­ten Fachplanungsbüro, einen Entwurf für einen Flächennutzungsplan erstellt. Darin sind die ursprüng­lich vor­ge­se­he­nen Flächen für Windkraft deut­lich zu redu­ziert worden.

Der Entwurf des Flächennutzungsplans wird der Bezirksregierung zeit­nah zur Genehmigung ein­ge­reicht. Bürgermeister Dr. Martin Mertens, der auch Vorsitzender des Rates ist: „Wir kön­nen uns der Windenergie als rege­ne­ra­tive Energieform, die vom Gesetzgeber auch so gewollt und for­ciert wird, nicht völ­lig verweigern.

Aber es muss im Sinne der Menschen, die hier leben, so ver­träg­lich wie mög­lich gestal­tet wer­den. Daran arbeite ich mit aller Kraft und freue mich, dass der Rat hier geschlos­sen hin­ter mir steht.”

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