Neuss: Information zur Sperrung des Selikumer Parks – Infotreffen 30. November 2017

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Bis vor­aus­sicht­lich Ende Februar 2018 blei­ben der Selikumer Park und das darin befind­li­che Arboretum gesperrt.

Je nach Witterungsverlauf und in Abhängigkeit vom Fortschritt der Arbeiten soll Ende Januar ein Teilbereich des Selikumer Parks wie­der frei­ge­ge­ben wer­den. Grund für die Sperrung sind erheb­li­che Schäden am Baumbestand, durch die die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher nicht mehr gewähr­leis­tet wer­den kann.

Über den aktu­el­len Zustand der Bäume infor­miert das Amt für Umwelt und Stadtgrün alle inter­es­sier­ten Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 30. November 2017, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr. Treffpunkt ist der Eingang zum Selikumer Park (vom Kinderbauernhof über die Lindenallee kommend).

Im Oktober war ein Fachbüro mit der Ersterfassung der Bäume beauf­tragt wor­den. Nach einem ers­ten Überblick stell­ten die Baumfachleute fest, dass die Bestände in einem sehr viel schlech­te­ren Zustand sind als zunächst ein­ge­schätzt. Viele Schäden sind dabei vom Boden aus nicht erkenn­bar. Leider hat sich die von der Stadt vor­erst ver­hängte Dauer der Parksperrung von zwei Wochen als zu kurz bemes­sen erwiesen.

Die beauf­trag­ten Baumkontrolleure haben eine so große Zahl Bäume fest­ge­stellt, die nicht ver­kehrs­si­cher sind, dass die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger bei einer wei­te­ren Öffnung des Selikumer Parks nicht gewähr­leis­tet wer­den kann. Unter ande­rem lie­gen abge­stor­bene Kronenköpfe in obers­ten Kronenbereichen von Nachbarbäumen, es gibt Längs- und Querrisse in den Baumstämmen und es wur­den Holz zer­set­zen­der Pilzbefall, Fäulnis im Stammbereich und ange­ho­bene Wurzelteller festgestellt.

Daher ist die Stadt ver­pflich­tet, zur Gefahrenabwehr den Park bis zur Beseitigung die­ser Schäden zu schlie­ßen. Um die­sen Zeitraum mög­lichst kurz zu hal­ten, wird par­al­lel gear­bei­tet: Ein Trupp erfasst das Schadbild der Bäume, ein ande­rer bear­bei­tet die Gehölze, so dass sie nach Abschluss der Baumpflege wie­der ver­kehrs­si­cher sind.

Diese Arbeiten wer­den in den kom­men­den Wintermonaten durch­ge­führt. Die Versorgung der Tiere im Wildgehege ist trotz der Arbeiten selbst­ver­ständ­lich gewährleistet.

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