Neuss: Versuchter Raub auf Essenslieferanten – Polizei sucht anhand von Täterbeschreibungen nach Zeugen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Norf (ots) – Am Dienstag (21.11.2017), gegen 21:40 Uhr, über­fie­len zwei bis dato unbe­kannte Männer einen Essenslieferanten an der Emsstraße. 

Der 60-​Jährige beab­sich­tigte eine Bestellung aus­zu­lie­fern, als sich ihm das Duo auf dem Gehweg näherte und ihn unver­mit­telt angriff. Die Täter ver­such­ten, an die Geldbörse des Boten zu gelan­gen. Mit der mas­si­ven Gegenwehr ihres Opfers hat­ten sie ver­mut­lich nicht gerechnet.

Plötzlich zog einer der bei­den eine Waffe und gab zwei Schüsse ab. Wie die spä­te­ren Ermittlungen zeig­ten, han­delte es sich offen­bar um eine Schreckschusspistole. Der 60-​Jährige blieb, bis auf eine Beeinträchtigung durch das laute Knallen, unver­letzt. Die Räuber gaben letzt­lich auf und flüch­te­ten ohne Beute. An der Lieferadresse öff­nete übri­gens auf Klingeln nie­mand, so dass bereits die Essensbestellung zum Plan der Täter gezählt haben dürfte.

Die Polizei erfuhr erst etwa eine Stunde spä­ter von dem Überfall. Fahndungsmaßnahmen nach den wie folgt beschrie­be­nen Täter blie­ben bis­lang erfolglos.

  • Der Räuber mit der Pistole war etwa 170 Zentimeter groß, kräf­tig gebaut und dun­kel­häu­tig. Er sprach akzent­frei Deutsch und war mit einer Sturmhaube mas­kiert. Er trug helle Jeans, eine schwarze Daunenjacke und schwarze Handschuhe.
  • Sein Komplize war ein wenig klei­ner und von schma­ler Statur. Er hatte einen dunk­len Teint, war aber hell­häu­ti­ger als sein Mittäter. Er hatte kurze, dunkle Haare und einen schwar­zen Schnäuzer. Sein Alter wird auf 28 bis 30 Jahre geschätzt. Er trug helle Jeans und eine kha­ki­far­bene Jacke mit Fellbesatz an der Kapuze.

Die Polizei bit­tet um Hinweise auf die beschrie­be­nen Personen. Das laut­starke Gerangel auf der Emsstraße könnte bei Anwohnern oder Passanten Aufmerksamkeit erregt haben.

Die Ermittler suchen in die­sem Zusammenhang auch einen Fahrradfahrer, der kurz vor der Tat vom Essenslieferanten nach dem Weg gefragt wor­den war und mög­li­cher­weise wich­tige Beobachtungen gemacht hat. Das Kriminalkommissariat 22 ist unter der Telefonnummer 02131 300–0 erreichbar.

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