1,57 Mrd. Euro las­sen sich Urlauber aus dem Rhein-​Kreis Neuss ihre Reiselust kosten

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Kofferpacken im Rhein-​Kreis Neuss – Reiselust steht hoch im Kurs: Insgesamt geben die Menschen aus dem Rhein-​Kreis Neuss nahezu 1,57 Milliarden Euro pro Jahr für den Tourismus aus – von der Landpartie bis zur Pauschalreise und von der Radtour bis zum Städtetrip.

Das geht aus einer regio­na­len Tourismus-​Datenanalyse her­vor, die das Pestel-​Institut jetzt erst­mals für die Initiative „Auf Zukunft gebucht“ der Tourismuswirtschaft gemacht hat. Diese wollte wis­sen, wie viel das tou­ris­ti­sche Erleben den Menschen in der Region wert ist.

Vom Kind bis zum Senior im Rhein-​Kreis Neuss: Die Pro-​Kopf-​Ausgaben für den Tourismus betra­gen 3.600 Euro im Jahr.

Egal, ob es der Flug zur Ferieninsel oder das Essen am Urlaubsort ist: Rund 19 Prozent von dem Geld, das die Einwohner vom Rhein-​Kreis Neuss aus­ge­ben, fließt in den Tourismus. Zum Vergleich: 9 Prozent sind es für Nahrungsmittel.

Ähnlich wie im Rhein-​Kreis Neuss liegt die Ausgabe hier bun­des­weit bei durch­schnitt­lich 1.800 Euro pro Kopf und Jahr“, sagt Matthias Günther. Für den Leiter des Pestel-​Instituts ist der Tourismus damit „ein star­ker Wirtschaftsfaktor – auch des­halb, weil drei Viertel der Ausgaben in Deutschland blei­ben“. Das zeige, dass das „Reiseziel Deutschland“ nach wie vor hoch im Kurs stehe.

Dabei wäre die Attraktivität des Tourismus sogar noch zu stei­gern. Er könnte Urlaubern aus dem Rhein-​Kreis Neuss näm­lich noch mehr fürs Geld bie­ten, sagt der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) als Koordinator der Initiative „Auf Zukunft gebucht“.

Dies fange bereits bei der unter­schied­lich hohen Besteuerung von Speisen an: „Es ist nicht ein­zu­se­hen, warum frisch zube­rei­te­tes Essen in Restaurants nicht gerin­ger besteu­ert wird – näm­lich mit 7 statt der bis­lang fäl­li­gen 19 Prozent Mehrwertsteuer. Dies ist schließ­lich bei fer­ti­gen Produkten aus dem Supermarktregal oder von der Ladentheke in Bäckereien und Metzgereien, die ‚auf die Hand‘ ver­kauft wer­den, völ­lig nor­mal. Hier wird mit zwei­er­lei ‚Steuermaß‘ gemes­sen – das ist eine Farce“, sagt BTW-​Generalsekretär Michael Rabe.

(9 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)