Neuss: Wohnhausumbau bei der Lebenshilfe – Richtfest in der Theresienstraße

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Das Wetter hatte ein Einsehen und schickte im ent­schei­den­den Moment ein wenig Sonne in den November – pünkt­lich zum Richtfest bei der Lebenshilfe Neuss. 

Gut 1,8 Mio. € wer­den gegen­wär­tig inves­tiert, um aus dem in die Jahre gekom­me­nen Haus an der Theresienstraße 16 ein moder­nes Wohnhaus zu machen. 24 BewohnerInnen haben dort auch nach dem Umbau ihr Zuhause – dann aber mit Einzelzimmern und eige­nem Bad. Ein neues Pflegebad sowie Freizeiträume und Wohnzimmer für die Wohngruppen ergän­zen den Bau.

Möglich wird die­ses Projekt Dank der Mittel von Stiftung Wohlfahrtspflege, NRW-​Bank und Landschaftsverband Rheinland (LVR) sowie der Eigenmittel des Lebenshilfe Neuss e.V., der Bauherr ist.

Foto: Lebenshilfe

Vorstandsmitglied Monika Berg begrüßte zahl­rei­che Gäste zum Fest, dar­un­ter Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, den Kreisgesundheits-​dezernenten Karsten Mankowsky, den Vorsitzenden des Neusser Planungsausschusses Karl-​Heinz Baum sowie mit Ellen Wimmer-​Lüders und Winfried Lange zwei Vertreter vom LVR.

Vor allen Dingen aber freuen sich BewohnerInnen und MitarbeiterInnen des Hauses über den Baufortschritt, der unter Leitung des Architekten Matthias Ahlfs im Zeitplan liegt. Noch vor Weihnachten wer­den die ers­ten acht neuen Zimmer fer­tig sein und das große Umziehen geht wei­ter. Gebaut wird näm­lich bei lau­fen­dem Betrieb – eine große Herausforderung für alle Akteure vor Ort. Die Vorfreude und Neugier über­wie­gen jedoch gegen­über den bau­be­ding­ten Einschränkungen.

Damit das Haus auch zukünf­tig Gottes Segen hat sowie zum Dank an Architekt. Handwerker und Bauherrn hielt ein Zimmermann den Richtspruch unter der Richtkrone. Das dabei zu lee­rende Glas wurde im Anschluss zu Boden gewor­fen und zer­sprang – wie es die Tradition will. Den Richtschmaus lie­ßen sich alle Gäste nach einer aus­führ­li­chen Baustellenbesichtigung gut schme­cken. Voraussichtlich Ende 2019 wird die Baumaßnahme kom­plett been­det sein.

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