Rhein-​Kreis Neuss: Internationales Mundartarchiv erin­nerte an den Dialektdichter Ludwig Soumagne

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Vor 90 Jahren erblickte Ludwig Soumagne das Licht der Welt. Aus die­sem Anlass erin­nerte das nach ihm benannte Internationale Mundartarchiv des Rhein-​Kreises Neuss mit einem „Kulturschmaus“ an den 2003 ver­stor­be­nen Dialektliteraten aus Norf.

Die Resonanz war groß: Es kamen mehr Menschen als ange­mel­det waren, und es muss­ten viele zusätz­li­che Stühle in den Gewölbekeller der Nordhalle im Kreiskulturzentrum Zons getra­gen wer­den, damit alle einen Platz fanden.

Soumagnes Witwe Margot gehörte ebenso zu den Gästen des von Eva Schmitt-​Roth vom Mundartarchiv mode­rier­ten Abends wie Thomas Brückner, Sohn von WDR-​Regisseur Manfred Brückner, der gemein­sam mit Soumagne das Hörspiel „Net jrad e ken­ger­spell” erar­bei­tet hatte.

Vitus Micha und Gerd Strasdas sorg­ten für den musi­ka­li­schen Rahmen eines Abends, der im Gedenken an Ludwig Soumagne im Gewölbekeller im Zonser Kreiskultur-​zentrum statt­fand. Foto: S. Büntig/​Rhein-​Kreis Neuss

Auch Dr. Hans-​Ulrich Klose, der stell­ver­tre­tende Landrat, und Kreiskulturdezernent Tillmann Lonnes lie­ßen sich die Veranstaltung nicht entgehen.

Vitus Micha und Gerd Strasdas sorg­ten für den musi­ka­li­schen Rahmen, indem sie mit ihren Beiträgen quasi für Vorspeise und Dessert des „Kulturschmauses“ sorg­ten. Der Hauptgang bestand jedoch aus „Net jrad e ken­ger­spell“ (Nicht gerade ein Kinderspiel). Das 35-​minütige Hörspiel aus dem Jahr 1984, das in der Nordhalle auf ein auf­merk­sa­mes Publikum stieß, gilt als künst­le­risch beson­ders anspruchs­voll und als Beispiel radio­pho­ner Kunst, das in kon­ge­nia­ler Zusammenarbeit mit dem WDR ent­stan­den ist.

Soumagne gilt als „Vater“ der im Kulturbetrieb inter­na­tio­nal aner­kann­ten Zonser Hörspieltage.

(40 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)