Dormagen: Der Siegerentwurf für das Beethovenquartier steht fest – Jury ent­schei­det sich für Team Trojan und WG

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Dormagen – Mit sei­nem Entwurf für eine „Gartenstadt in urba­ner Form“ hat das renom­mierte Planungsbüro Trojan und Trojan aus Darmstadt gemein­sam mit den WGF Landschaftsarchitekten aus Nürnberg den städ­te­bau­li­chen Wettbewerb für das neue Beethovenquartier gewonnen.

Diese Entscheidung fällte jetzt eine Fachjury unter Vorsitz des Kölner Architektur-​Professors Peter Schmitz. In einer Bürgerversammlung mit mehr als 100 Besuchern waren zuvor die fer­ti­gen Entwürfe aller vier Wettbewerbsteilnehmer vor­ge­stellt und dis­ku­tiert wor­den. „Von allen betei­lig­ten Teams wur­den her­vor­ra­gende städ­te­bau­li­che Lösungen erar­bei­tet, die sich behut­sam in die umge­ben­den Grünanlagen ein­fü­gen“, bedankt sich Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Jury mit dem Siegerentwurf. Foto: Stadt

Mit dem Beethovenquartier will die Stadt auf dem Areal der ehe­ma­li­gen Realschule und der benach­bar­ten Sportanlage ein neues Wohnviertel errich­ten, das durch beste Lage nahe an Bahnhof, Schulzentrum, Hallenbad und den City-​Geschäften punk­ten kann.

Der Siegerentwurf über­zeugte die Jury unter ande­rem mit einem zen­tra­len Beethovenplatz, der die nörd­li­chen und süd­li­chen Teile des Wohnviertels mit­ein­an­der ver­bin­det, sowie zwei klei­ne­ren Quartiersplätzen. Positiv wur­den von der Jury ebenso die geplan­ten Sichtachsen, die Wohnqualität und der flie­ßende Übergang zwi­schen Hausgärten und öffent­li­chem Grün gewertet.

Rund 440 Wohneinheiten sol­len in dem neuen Viertel ent­ste­hen. „Hier ist eine gute Mischung vor­ge­se­hen, die Optionen für alle Einkommensgruppen und unter­schied­li­che Wohnformen bie­tet“, sagt Bürgermeister Lierenfeld. Das städ­te­bau­li­che Konzept lasse sich zudem pro­blem­los in Bauabschnitten ver­mark­ten und realisieren.

Die Stadtverwaltung wird das Ergebnis des städ­te­bau­li­chen Wettbewerbs nun dem Planungs- und Umweltausschuss zur Beratung vor­le­gen. Der Siegerentwurf soll dann Grundlage für das Bebauungsplanverfahren sein, in dem die Bürger erneut betei­ligt werden.

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