Neuss: Fahrzeugbrände – Polizei ermit­telt hin­sicht­lich mög­li­cher Zusammenhänge

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Neuss (ots) – Am Dienstag (7.11.) mel­de­ten Zeugen, um 21:20 Uhr, eine Rauchentwicklung aus der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses an der Kaarster Straße. 

Ein dort abge­stell­tes Motorrad stand in Flammen. Weitere Autos wur­den in Mitleidenschaft gezo­gen. Nach der­zei­ti­gem Ermittlungsstand der Polizei, ist eine Brandstiftung wahr­schein­lich. Die Feuerwehr löschte die Flammen.

Im Verlauf der Nacht, gegen 2 Uhr, rück­ten Polizei und Feuerwehr erneut zu einem Brand, dies­mal an der Furtherhofstraße, aus. Dort befand sich ein VW Golf in Vollbrand. Ein ande­res Fahrzeug wurde durch die Hitzeentwicklung stark beschädigt.

Nach gehäuft auf­tre­ten­den Fahrzeugbränden, schwer­punkt­mä­ßig im Bereich des Neusser Nordens, schließt die Polizei nicht aus, dass ein Zusammenhang zwi­schen den Taten besteht und diese durch eine oder viel­leicht auch meh­rere Personen vor­sätz­lich began­gen wurden.

Seit Oktober ver­zeich­nete das Kriminalkommissariat 11, das kreis­weit zen­tra­li­siert Brandermittlungen betreibt, fol­gende Fahrzeugbrände im Bereich Furth/​Weißenberg und Vogelsang:

Am 13.10. fiel ein Kleinwagen in einer Tiefgarage an der Kaarster Straße Flammen zum Opfer (Pressemitteilung vom 13.10.2017). Die Ursache für die Brandentstehung, die ein­deu­tig am Fahrzeug ihren Ursprung nahm, konnte auf­grund der star­ken Hitzeeinwirkung nicht mehr sicher fest­ge­stellt werden.

Am 16.10. waren Polizei und Feuerwehr „Am Katzenberg” im Einsatz. Ein Kleintransporter des Herstellers Peugeot brannte (Pressemitteilung vom 16.10.2017).

Am 24.10. ver­nah­men Anwohner „Am Kotthauser Weg” einen Knall und stell­ten dann einen bren­nen­den Opel fest. In der glei­chen Nacht stand an der Römerstraße ein Ford in Flammen (Pressemitteilung vom 24.10.2017).

Letztmalig berich­tete die Polizei am 02.11. über den Brand eines Mazdas an der Daimler Straße (Pressemitteilung vom 02.11..2017).

Die Ermittlungen der Brandexperten zu allen genann­ten Fällen lau­fen auf Hochtouren. Die Polizei bezieht den Neusser Norden ver­stärkt in ihre Streifentätigkeit ein, um dem oder den mög­li­chen Tätern auf die Spur zu kommen.

Durch eine erhöhte Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger, hofft die Polizei zudem auf wich­tige Hinweise zu ver­däch­tige Personen, die, zumeist im Schutz der Dunkelheit, an gepark­ten Fahrzeugen mani­pu­lie­ren oder sich mög­li­cher­weise durch prah­le­ri­sche Äußerungen im Freundeskreis die­ser Taten rühmen.

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 11 sind unter der Telefonnummer 02131 300–0 zu erreichen.

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